Duisburg
Fürsorgepflicht

Kleinkind liegt rot und schreiend in der prallen Sonne - Eltern gehen schwimmen und wollen abhauen

Junge Eltern haben am Donnerstag ihr Kind im Stich gelassen. Zeugen fiel auf, wie es erst ihr Kind in der prallen Sonne stehen ließen. Später schoben sie den Kinderwagen mit Kind ins Gebüsch und wollten verschwinden.
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Ein junges Elternpaar fiel am Donnerstag mehreren Zeugen auf. Erst ließen die beiden ihr Kind in der prallen Sonne stehen. Später schoben sie den Kinderwagen ins Gebüsch und wollten verschwinden. Symbolbild: Foto: Christian Charisius/dpa
Ein junges Elternpaar fiel am Donnerstag mehreren Zeugen auf. Erst ließen die beiden ihr Kind in der prallen Sonne stehen. Später schoben sie den Kinderwagen ins Gebüsch und wollten verschwinden. Symbolbild: Foto: Christian Charisius/dpa
Verantwortungslos: Ein junges Elternpaar hat sein Kleinkind in Duisburg praller Sonne und Gluthitze ausgesetzt und ist in einem Badesee schwimmen gegangen. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, geschah der Vorfall am Donnerstagnachmittag, 26. Juli 2018, dem bisher heißesten Tag des Sommers. Zuerst hatte die "Bild-Zeitung" berichtet.


13 Monate alter Junge mit hochrotem Kopf im Kinderwagen


Demnach machten Zeugen die 19 Jahre alte Mutter und den 18 Jahre alten Vater darauf aufmerksam, dass der 13 Monate alte Junge mit hochrotem Kopf in seinem Wagen liege und schreie. Die beiden verschwanden daraufhin mit dem Sohn zu einer Bushaltestelle. Dort hätten sie den Kinderwagen mitsamt Kind in ein Gebüsch geschoben und gemeinsam den Bus nehmen wollen, schilderte ein Polizeisprecher.

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Wiederum wussten Zeugen das zu verhindern und riefen die Polizei. Auch das Jugendamt wurde alarmiert, das den Jungen in Obhut nahm. Gegen die Eltern läuft eine Strafanzeige wegen Verletzung der Fürsorgepflicht.

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