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Dieser 33-Jähriger ist neuer CDU-Generalsekretär

Ein 33-Jähriger ist der neue Generalsekretär der CDU. Paul Ziemiak war zuvor Chef der Unions-Nachwuchsorganisation Junge Union.
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Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union (JU) spricht beim CDU-Bundesparteitag. Ziemiak soll Generalsekretär der neuen CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer werden. Foto: Michael Kappeler/dpa
Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union (JU) spricht beim CDU-Bundesparteitag. Ziemiak soll Generalsekretär der neuen CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer werden. Foto: Michael Kappeler/dpa

Der Chef der Unions-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU), Paul Ziemiak, ist neuer CDU-Generalsekretär. Die rund 1000 Delegierten des Hamburger Parteitages wählten ihn auf Vorschlag der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer am Samstag mit nur 62,8 Prozent - ein deutlicher Dämpfer. Ziemiak sagte nach seiner Wahl: "Ich danke Euch für dieses ehrliche Ergebnis."

In seiner Bewerbungsrede hatte der 33-Jährige ein klares Bekenntnis zu klassisch konservativen Werten abgelegt. Er forderte eine Erneuerung der Partei mit einem klaren Kurs und einer klaren Sprache. "Wir müssen die Partei des Rechtsstaats sein". Zur AfD abgewanderte Wähler wolle er zurückholen, "auch mit einem klaren Bekenntnis zu diesem Land".

Ziemiak sprach sich für eine konsequente Abschiebung terroristischer Gefährder aus, verwechselte in seinen Ausführungen allerdings den Fall des nach Tunesien abgeschobenen mutmaßlichen Ex-Leibwächters von Osama bin Laden, Sami A., mit dem Attentäter vom Berliner Breitscheidtplatz, Anis Amri.

In der sozialen Debatte dürfe es nicht immer nur Superreiche und Hartz IV gehen . "Ganz normale Familien, diejenigen, die fleißig sind in diesem Land", müssten im Fokus stehen, sagte er.