Die 15-Jährigen in Deutschland blieben hinter den Erwartungen zurück, die nach den Ergebnissen des Vorjahres in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften möglich schienen. Dies gilt laut OECD vor allem für das schwächste Drittel: Von diesen erreichen fast 20 Prozent nicht einmal das Basisniveau (Level zwei). In Japan und Korea sind dies weniger als sieben Prozent.

Zu den leistungsstärksten Problemlösern (Level fünf und sechs) gehören in Deutschland rund 13 Prozent der 15-Jährigen. In Japan und Korea sind dies aber deutlich mehr als 20 Prozent. Dabei schneiden Schüler besser als Schülerinnen ab. In der Spitzengruppe sind in Deutschland zu 60 Prozent Jungen und nur zu 40 Prozent Mädchen vertreten.

Die Ergebnisse zeigen weiter, dass beim kreativen Problemlösen soziale Herkunft und ökonomischer Hintergrund weniger prägend sind als bei den sonstigen Pisa-Schulleistungen. Gleichwohl sehen die OECD-Experten auch hier einen Zusammenhang.