Trotz Hamsterkäufen hat die Corona-Krise im März nicht zu breiten Preissteigerungen bei besonders begehrten Produkten in Bayern geführt. Teigwaren wie Nudeln wurden im Vergleich zum Februar sogar um 3,6 Prozent billiger, wie aus dem am Montag (30. März 2020) veröffentlichten Verbraucherpreisindex des Landesamts für Statistik in Fürth hervorgeht. Mehl kostete 1,3 Prozent weniger, der Preis für Toilettenpapier blieb konstant.

Minimal teurer wurden Trockengemüse und konserviertes Gemüse, die um 0,2 Prozent zulegten sowie Suppen und Nahrungsmittelzubereitungen, deren Preise um ein Prozent anzogen. Reis und Reiszubereitungen verteuerten sich um 2,3 Prozent.

Supermarktregale oft leer

Auch wenn das Landesamt für Statistik keine besonderen Preissteigerungen durch die Corona-Krise feststellte, standen die Mitarbeiter bei der Preiserhebung oft vor leeren Supermarktregalen bei besonders nachgefragten Produkten.

Insgesamt blieben die Verbraucherpreise im März im Vergleich zum Februar konstant, zum März 2019 ergab sich eine Teuerungsrate von 1,2 Prozent. Gebremst wurde der Preisanstieg unter anderem durch sinkende Preise bei Heizöl und Kraftstoffen.