Erste Arbeitsniederlegungen soll es bereits an diesem Freitag in Niedersachsen geben. Betroffen sind Stadt- und Kreisverwaltungen, Abfallbetriebe, Sparkassen und Kindertagesstätten sowie das Klinikum in Wolfsburg.

Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am Donnerstag und Freitag kommender Woche soll es Warnstreiks in ganz Deutschland geben. Auch der dbb-Beamtenbund gab seinen Mitgliedsgewerkschaften freie Hand für Arbeitsniederlegungen. Die Gewerkschaften fordern eine pauschale Anhebung der Gehälter um 100 Euro sowie einen weiteren Lohnzuwachs von 3,5 Prozent für die 2,1 Millionen Angestellten von Bund und Kommunen.

Die Arbeitgeber halten das für überzogen. Sie legten in der ersten Runde noch kein Angebot vor. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), der für den Bund die Verhandlungen führt, sagte, die Positionen lägen noch weit auseinander. Besonders problematisch sei die Forderung nach einem Sockelbetrag von 100 Euro für jeden Beschäftigten: «Das Volumen ist zu hoch.