Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) legten dazu am Freitag in Berlin ein Eckpunktepapier vor. Mit der «Bürgerdividende» soll die Akzeptanz der betroffenen Bürger für den Netzausbau erhöht werden.

Bürger sollen bei einer Leitung über ihre Anteile insgesamt 15 Prozent der Investitionssumme finanzieren können. Die Einlage soll mindestens 1000 Euro betragen. Vorrang genießen dabei die Anwohner neuer Leitungsprojekte. Insgesamt sollen von Nord nach Süd neue Höchstspannungsleitungen mit 2800 Kilometern Länge gebaut werden. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt - zusammen mit einer Optimierung bestehender Leitungen - rund zehn Milliarden Euro bis zum Jahr 2022.