• Gruselsommer 2021 in Deutschland geht weiter: Hitze und Regen wechseln sich ab
  • Bisher herrscht ein Unwetter-Sommer mit vielen schlimmen Überschwemmungen
  • Experte Dominik Jung sagt weiteren "Gruselsommer" voraus

Die Wetter-Prognose für diesen Sommer ist weiterhin schlecht: Nach einer Hitzewelle im Juni war der Sommer 2021 bisher eher von Unwettern bestimmt. In NRW und Rheinland-Pfalz war es ein echter "Horrorsommer" mit schlimmen Überschwemmungen und vielen Todesopfern.  Auch in Bayern und Österreich ist die Lage aktuell angespannt. Versprechen der restliche Juli und August endlich besser zu werden? Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst vergleicht die Unwetterlage mit einem Kochtopf: "Es beginnt zu brodeln". So sieht die Prognose für den Sommer 2021 aus.

Wetterexperte Dominik Jung: "Gruselsommer" geht weiter

Der Wetterexperte Dominik Jung verkündet: Der Gruselsommer geht in die nächste Runde. Es bleibt dabei: Deutschland sitzt zwischen den Stühlen. Im Osten Europas große Hitze, die sogar den Polarkreis erfasst hat. Zudem nun auch Hitzewelle im Südwesten Europas. Deutschland bleibt dazwischen. Da stellt sich natürlich die Frage: Kommt die Hitze bald noch zu uns? Immerhin sitzen wir mittendrin umzingelt von Hitze. 

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In den kommenden Wochen erwarten uns immer wieder Regenschauer. Dabei schlagen besonders im Süden die erwarteten Niederschlagsmengen immer wieder nach oben aus - es könnte in dieser Region ein wahrer Unwetter-Sommer werden. Die Höchsttemperaturen springen zwischen 18 und 28 Grad, allein im Osten nähert sich das Thermometer der 30-Grad-Marke.

Durch den ständigen Wechsel zwischen Hitze und Temperatursturz steigt jedoch auch das Gewitterpotenzial - die Unwetter werden uns also voraussichtlich noch über Wochen begleiten. Erst gegen Anfang August pendeln sich die Temperaturen um die 26 Grad ein. Die sogenannten Hundstage vom 23. Juli bis 23. August bleiben demnach in diesem Jahr recht mild - normalerweise sind es die heißesten Tage im Jahr.

Stabiles Wetter noch lange nicht in Sicht: Schaukel-Sommer geht weiter

Damit stehen die Aussichten für den Sommer 2021 jedoch nicht sonderlich gut. "Stabiles Sommerwetter durch ein Hochdruckgebiet ist in den kommenden Tagen einfach nicht in Sicht", so Jung.

Jedoch gebe es auch Wettermodelle, die heiße Tage prophezeien, vor allem im Osten und Süden - mit einem Blick auf die derzeitigen Berechnungen bis September sei das aber eher unwahrscheinlich. Für 2021 könnten wir also bereits den Hitzehöhepunkt überschritten haben. In den Aussichten bis Ende Juli 2021 sind einige Berg- und Talfahrten dabei. Im Allgemeinen spricht wetter.de von einem "Schaukel-Sommer 2021" - es geht, wie auf einer Schaukel, ständig auf und ab.

Das Vorhersagemodell des US-Wetterdienstes NOAA (National Oceanic and Atmospheric Adminstration) zeigt keine großen Abweichungen von der Durchschnittstemperatur. Die Niederschlagsmenge könnte der Prognose nach leicht unter dem Normalwert liegen. Anders lautet die Vorhersage des European Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF). Demnach könnte der August ein bis zwei Grad wärmer als sonst und dazu eher trocken.

Zwar sind das gute Nachrichten für alle Sonnenanbeter und Badefans, die trockenen Sommertage haben aber auch negative Begleiteffekte: Die Waldbrandgefahr - jetzt schon vielerorts hoch - könne im August nochmal ansteigen, Seen könnten kippen und generell leidet die Natur unter der Trockenheit. Das würde vor allem den Nordosten Deutschlands treffen.

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