Thomas Gottschalk (69) hat schon viel gemacht in seinem Leben: Als frecher Radio-Moderator erlebte er ab 1971 einen rasanten Aufstieg, machte mit seinem Gesicht (und seinen Geschichten) Wetten, dass...? zur wohl erfolgreichsten Samstagabend-Show der Fernsehgeschichte und offenbarte als Buchautor neue Talente. Jetzt, im Jahr 2020, feierte der bald 70-Jährige eine weitere Premiere in seinem Leben.

Gottschalk: Neue Sendung bei SWR3

Seit dem 13. Januar 2020 ist Gottschalk jeden Montag auf SWR3 von 13 bis 15 Uhr zu hören. "Gottschalk & Zöller" heißt die Show. Zusammen mit Moderator Constantin Zöller ist der Kulmbacher auf Sendung. Gottschalk bringt seine Musik mit, streut sie immer wieder ins Programm und erzählt seine legendären Geschichten dazu. Anders als bei Bayern 1, wo er bis zum Dezember 2019 immer am ersten Sonntag im Monat moderierte, gestaltet der Oberfranke die Sendung nicht alleine.

Ob das der Grund für die Enthüllung einer Jugendsünde ist? Gut möglich! Gleich mit der ersten Sendung sorgte Gottschalk für Schlagzeilen. Bislang war es mehr oder weniger sein Geheimnis, was er in seiner Jugend illegales getrieben hat. Selbst sein Amt als Ministrant, das er lange im oberfränkischen Kulmbach ausgeübt hatte, verhinderte laut eigenen Aussagen nicht, dass er damals regelmäßig klaute. Unter anderem auch Geld aus dem Klingelbeutel.

"Dann lass mich halt vom Blitz erschlagen"

Er habe das Gespräch mit Gott im Gebet gesucht und sagte dabei: "Liebe Gott, ich geb's in deinem Sinne aus - und wenn du was dagegen hast, dann lass mich halt vom Blitz erschlagen." Dass das nicht passierte, sollte klar sein. Gottschalk klaute also munter weiter. Mehr dazu im Video.

Nach seinem angekündigten Abschied von Bayern 1 gab es Verwirrung um seine Gesundheit. Zuvor hatte sich der Franke im Radio eine Entgleisung geleistet. Er sagte On Air: "Am Arsch vorbei" und machte damit seine Meinung deutlich. Und das, obwohl Thomas Gottschalk als einer der "Lieblinge der Nation" gilt. Mehr über seinen Aufstieg von "Dampfplauderer" zum Show-Titan lesen sie hier.