Auch der Verhandlungsführer für die gesamte Gewerkschaftsseite, Bsirske, drohte mit weiteren Protesten. «Wir wollen ein Ergebnis am Verhandlungstisch erreichen», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Aber wenn sich die Arbeitgeber verweigern, können wir bei den Warnstreiks auch noch nachlegen.»

Bsirske mahnte, die Länder müssten dringend etwas auf den Tisch legen. «Wir erwarten von den Arbeitgebern heute ein einigungsfähiges Angebot», sagte er. «In den vergangenen zweieinhalb Wochen haben insgesamt mehr als 150 000 Länderbeschäftigte aus Unikliniken, Straßen- und Autobahnmeistereien, Landesverwaltungen, Theatern, Schulen, Studentenwerken und psychiatrischen Einrichtungen deutlich Flagge gezeigt und bewiesen, dass sie für ihre berechtigten Forderungen kämpfen wollen.» Nun müsse eine Lösung her.