Bislang bestehen hier von Land zu Land große Unterschiede.

Die Arbeitgeberseite, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), hat bisher noch kein Angebot vorgelegt. Deshalb hatten die Gewerkschaften nach der zweiten Verhandlungsrunde Mitte Februar zu Warnstreiks aufgerufen. Daran beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben insgesamt rund 155 000 Landesbeschäftigte. Ihren Höhepunkt hatten die Proteste am Mittwoch erreicht.

Die Verhandlungen sind bis Freitag angesetzt. Russ forderte Bewegung der Länderseite. «Heute müssen die Arbeitgeber Schluss machen mit der üblichen Tarifrhetorik der leeren Kassen und endlich ein konkretes Angebot auf den Tisch legen, über das wir ernsthaft reden können», mahnte der Gewerkschafter. Dann sei eine Einigung am Verhandlungstisch möglich. Sollte die Arbeitgeberseite aber weiter auf stur schalten, «ist Schluss mit lustig».