Daniel Küblböck sprang vor zwei Jahren vor der Küste Kanadas über die Reeling eines AIDA-Kreuzfahrtschiffs. Seitdem galt er als verschollen, nun soll er offiziell für tot erklärt werden.

  • Verschollen seit zwei Jahren: am 25. September soll Küblböck für tot erklärt werden
  • Vor zwei Jahren verschwindet der ehemalige Castingshow-Teilnehmer ("Deutschland sucht den Superstar") nach einem Sprung vom Deck eines Kreuzfahrtschiffes im offenen Meer
  • Familie und Fans trauern um den schillernden Popstar 
  • Medien berichten über Spott und Mobbing-Vorfälle an einer Schauspielschule 

Update vom 25.09.2020, 13.30 Uhr: Küblböck soll für tot erklärt werden

Seit über zwei Jahren gilt der DSDS-Castingstar Daniel Küblböck als verschollen. Er soll während einer Kreuzfahrt 2018 von Hamburg nach New York City von Bord gesprungen sein und wurde nicht mehr gefunden. Der Sänger soll längere Zeit schon mit psychischen Probleme gekämpft haben, weil er an einer Schauspielschule gemobbt worden sei. Die Ermittler gehen bis heute von Selbstmord aus. 

Laut dem Verschollenheitsgesetz hätte Küblböck bereits nach sechs Monaten für tot erklärt werden sollen. Allerdings weigerte sich sein Vater, Günter Küblböck, die Erklärung zu veranlassen. Vor Kurzem soll allerdings Daniel Küblböcks Assistentin den Antrag auf Todeserklärung gestellt haben. Demnach hätte der Sänger und Schauspieler sich bis zum 25. September 2020 noch melden können, wenn er denn am Leben sei. 

Dies war nicht der Fall. Das Amtsgericht Passau erklärt Daniel Küblböck demnach am Freitag (25. September 2020) für tot.

Update vom 03.09.2020, 12.00 Uhr: Instagram-Aktivität lässt Fans hoffen

Am 25. September 2020 soll Daniel Küblböck vom Amtsgericht Passau für tot erklärt werden, nachdem seit zwei Jahren jede Spur von ihm fehlt. Während einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York City im Jahr 2018 sprang Küblböck vor Neufundland vom Schiff und wurde bis heute nicht gefunden. Daniel soll zu dem Zeitpunkt schon länger mit psychischen Problemen gekämpft haben, weshalb die Ermittler von Selbstmord ausgehen. 

Laut dem Verschollenheitsgesetz hätte Küblböck bereits nach sechs Monaten für tot erklärt werden sollen, sein Vater, Günter Küblböck, weigerte sich aber gegen dieses Vorgehen. Lange blieb die Frage offen, wer überhaupt den Antrag auf die Todeserklärung gestellt habe. Jetzt kam raus: Daniels ehemalige Assistentin soll sich dafür eingesetzt haben. Das könnte jeder, der ein rechtliches Interesse daran habe, so das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz. Welches Interesse Daniels Assistentin haben könnte, ist allerdings unklar. 

Wo viele die Hoffnung schon aufgegeben haben, werden einige Fans jetzt hellhörig: Mysteriöse Aktivitäten auf Küblböcks Instagram-Kanal erwecken bei ihnen den Verdacht, der Sänger könnte noch am Leben sein. So wurden Kommentare oder Bilder, die auf dem damaligen Kreuzfahrtschiff entstanden sind, plötzlich gelöscht. Die Frage, wer das letztendlich war, bleibt offen. Aktuell ist Küblböck vom Amtsgericht Passau noch dazu aufgerufen, sich bis zum 25. September 2020 zu melden, bevor er für tot erklärt wird.

Update vom 14.08.2020, 14.21 Uhr: Daniel Küblböck soll für tot erklärt werden

Ex-DSDS-Star Daniel Küblböck gilt seit zwei Jahren als verschollen, nun soll er noch im September 2020 für tot erklärt werden. Das berichtet die "Passauer Neue Presse" unter Berufung auf das Amtsgericht Passau. Vor zwei Jahren war Küblböck bei einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York vor der Küste Kanadas über Bord gegangen, die Ermittler gehen von Selbstmord aus.

In einer Anzeige des Amtsgerichts Passau unter dem Titel "Aufgebot" ist zu lesen:  "Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (...) - Abteilung für Verschollenheitssachen - zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann." Zudem ergehe die "Aufforderung an alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen."

Das Amtsgericht Passau ist für den Fall zuständig, weil Küblböck offiziell noch immer seinen Hauptwohnsitz in Salzweg im Landkreis Passau hat. Zuletzt hatte der Künstler in Berlin gelebt und dort Schauspiel studiert. An der Schauspielschule soll es angeblich zu Mobbingvorfällen gegen Küblböck gekommen sein. Ob diese für seine schlechte psychische Verfassung mitverantwortlich waren, ist allerdings nicht geklärt.

Auch interessant: Daniel Küblböck bei Kreuzfahrt über Bord gegangen: Was ging in dem DSDS-Star vor?

Vater wollte Daniel schon im März 2019 für tot erklären lassen

Der Vater des Entertainers Daniel Kaiser-Küblböck wollte bereits im März 2019 - rund ein halbes Jahr nach Daniels Verschwinden - mit dem Vermisstenfall abschließen. «Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss», sagte Günther Küblböck damals der «Bild»-Zeitung.

Der 33-jährige Sänger und Schauspielschüler verschwand am 9. September 2018 vor der Küste Kanadas von Bord des Kreuzfahrtschiffes «AIDAluna». Die Ermittler gehen von einem Suizid aus. Günther Küblböck sieht ebenfalls diesen Hintergrund: «Daniel war nicht mehr er selbst. Er litt unter einer Psychose.»

Nach sechs Monaten hätte Daniel für tot erklärt werden können

Daniel Küblböck könnte ab sofort für tot erklärt werden: Ist es wahrscheinlich, dass ein Mensch nicht mehr lebt, kann ein Gericht auf Antrag den Tod erklären. Dies regelt das Verschollenheitsgesetz. Das Gesetz sieht für eine Todeserklärung unterschiedliche Fristen vor. Allgemein kann jemand für tot erklärt werden, wenn er seit zehn Jahren als verschollen gilt. Wenn Menschen bei einer Fahrt auf See verschwinden, gilt eine kürzere Frist von sechs Monaten.

Der Vater plant nach eigenen Worten, eine Gedenktafel für seinen Sohn aufzustellen. «Das machen wir aber sehr privat», sagte er der «Bild». Eine Trauerfeier sei nicht geplant.

Passauer Staatsanwaltschaft ermittelte im Fall Küblböck

Die Passauer Staatsanwaltschaft hatte Ende Februar erklärt, die Ermittlungen zum Verschwinden seien noch nicht abgeschlossen. Hinweise auf Fremdeinwirkung habe es nicht gegeben. Zudem zeige ein Überwachungsvideo des Kreuzfahrtschiffes, wie zur fraglichen Zeit eine Person von Bord springe.

Einen Tag nach Küblböcks Verschwinden hatte die kanadische Küstenwache die Suche nach ihm - wegen der kurzen Überlebenschance im kalten Wasser - eingestellt. Der gebürtige Niederbayer hatte in der ersten Staffel der RTL-Show «Deutschland sucht den Superstar» im Jahr 2003 den dritten Platz belegt.

Auch interessant: Daniel Küblböck: Was geschah in seinen letzten Stunden? - Video

Update vom 09.09.2019, 13 Uhr: Vor einem Jahr verschwand Daniel Küblböck auf hoher See

Ein ganzes Jahr ist es inzwischen her, dass Daniel Küblböck während einer Kreuzfahrt spurlos verschwand. Am 9. September 2018 soll der ehemalige Kandidat der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) von Bord der AIDAluna ins offene Meer gesprungen sein. Der Sänger gilt seit diesem Tag offiziell als verschollen. Bis heute ist noch nicht abschließend geklärt, wie es zu dem tragischen Ereignis kommen konnte. 

Was wir über die Geschehnisse an Bord des Kreuzfahrtschiffes wissen und was seitdem passiert ist - eine Zusammenfassung:

Im September 2018 trat Daniel Küblböck eine Reise von Hamburg nach New York City auf dem Kreufahrtschiff "AIDAluna" an. Nach Angaben seines Vaters hatte sein Umfeld in den Wochen davor eine plötzliche Wesensveränderung und psychische Probleme bei Küblböck festgestellt und vergeblich versucht, ihn von der Reise abzuhalten. 

Kabinennachbar berichtet von auffälligem Benehmen und Selbstgesprächen 

Während der Fahrt machte er offenbar Selfies von sich in Frauenkleidern, die später auf einem Instagram-Account aufgetaucht sind. Laut Aussage eines Passagiers, der eine Nachbarkabine bewohnte, habe sich Küblböck auffällig benommen und wiederholt Selbstgespräche geführt.

Nachdem der TV-Star gegen 4 Uhr des 9. Septembers 2018 vor der Küste Neufundlands über Bord gesprungen war, gilt Küblböck als auf See verschollen. Eine von der kanadischen Küstenwache gestartete Suchaktion führte zu keinem Erfolg. Die Suche nach dem Sänger wurde bald darauf eingestellt. 

Familie und Fans trauerten nach Bekanntwerden der Geschehnisse. Auch Küblböcks Mentor Dieter Bohlen äußerte sich zu den dramatischen Ereignissen. Der DSDS-Juror erzählte in einem Video, das er auf seinem Instagram-Profil veröffentlichte, dass er damals auch eine andere Seite von Küblböck kennengelernt habe. "Er konnte unglaublich traurig und unheimlich depressiv sein. Ich habe mich damals echt gewundert, wie schnell das so hin und her ging bei ihm", so der Pop-Titan. 

Vater will Daniel Küblböck nicht für tot erklären lassen

Nach dem Verschwinden Küblböcks berichteten diverse Medien über Spott und Hohn, denen der polarisierende Paradiesvogel vielfach ausgesetzt war. Von Mobbing-Vorfällen an einer Schauspielschule war die Rede, wo Küblböck eine Transsexuelle spielen sollte, er die Rolle aber wieder verlor. 

Nachdem verschiedene Medien meldeten, sein Vater wolle Daniel für tot erklären lassen, dementierte Günter Küblböck dies im Mai 2019 und gab an, dass er dies weder gesagt habe noch vorhabe. "Daniel wurde von uns nicht „für Tod“ erklärt und das wird auch so bleiben!", schreibt der Vater des Popstars auf der Homepage von Daniel Küblböck. Die Familie sehe keinen Grund, für so einen Schritt. Auch keine "erbschaftlichen Angelegenheiten", wie in den Medien behauptet. 

Update vom 17.05.2019, 16 Uhr: Bewegende Nachricht auf der Homepage von Daniel Küblböck

"Es vergeht kein Tag, an dem die Familie und enge Freunde nicht an Daniel denken." Mit diesen bewegenden Worten beginnt eine lange Nachricht auf der Nachrichtenseite der Homepage von Daniel Küblböck. Mit dem offenen Brief der Familie will sie mit ein paar "Märchengeschichten" aufräumen.

Mit der langen Nachricht wolle die Familie auf die Meldungen, sie hätte Daniel "für Tod erklärt" reagieren. "Daniel wurde von uns nicht „für Tod“ erklärt und das wird auch so bleiben!", schreibt Günter Küblböck, der Vater des Popstars. Die Familie sehe keinen Grund, für so einen Schritt. Auch keine "erbschaftlichen Angelegenheiten", wie in den Medien behauptet.

Der Brief im originalen Wortlaut:

Liebe Fans, Freunde und Wegbegleiter,

um den ganzen Märchengeschichten, die aktuell und in den letzten Wochen in diversen Medien verbreitet werden endlich ein Ende zu bereiten, möchten wir, Daniels Familie, einige Dinge richtig stellen.

Allem voran ist es uns besonders wichtig, eine falsche Behauptung endgültig aus der Welt zu schaffen: Daniel wurde von uns nicht „für Tod“ erklärt und das wird auch so bleiben!

Weder ich als sein Vater, noch sonst jemand aus der Familie möchte Daniel jemals für „Tod“ erklären lassen. Es gibt für uns keinerlei Grund für solch einen Schritt, schon gar nicht wegen erbschaftlichen Angelegenheiten.

Es gab Anfang März einige Pressevertreter, die sich bei den Behörden über die Rechtslage bei Schiffsunglücken erkundigt haben. Diese Rechtslage habe auch ich, Günter Küblböck, den Journalisten auf Nachfrage bestätigt, so wie sie uns von Polizei und Familiengericht vor Monaten mitgeteilt wurde. Mit keinem Wort habe ich gesagt, dass wir als Familie die Toderklärung beantragen werden, tatsächlich dachten wir, dass dies nach einer gewissen Zeit von Amtswegen durch die Behörden geschieht.

Es war und ist uns als Familie und engen Freunden ein großes Anliegen das ganze Thema um Daniel endlich aus den Medien herauszubekommen und der Trauer und den schönen Erinnerungen an Daniel Raum zu geben. Leider sorgen einige wenige Personen immer wieder dafür, dass das Thema erneut in den Medien hochkocht, obwohl wir Angehörigen das nicht möchten.

Die allermeisten Freunde und Wegbegleiter von Daniel haben sich sehr respektvoll gegenüber Daniel und der Familie in dieser Situation verhalten. Dafür sind wir allen sehr dankbar. Leider gibt es immer auch die berühmte Ausnahme von der Regel und denjenigen müssen wir in Zukunft auch Einhalt gebieten, sofern es nötig wird. Falsche Informationen, Unwahrheiten oder gar Diffamierungen, die nur aus Tratsch und vom Hörensagen resultieren, werden wir nicht mehr hinnehmen. Generell sollte sich bei so einem sensiblen Thema niemand erdreisten öffentlich über private Angelegenheiten, die niemand außer der Familie wissen kann, zu sprechen, erst recht nicht, wenn die Familie dies ausdrücklich nicht möchte. Die Privatsphäre von Daniel und den Angehörigen sollte hier vor allem stehen und die Bitte der Familie respektiert werden.

Unser großer Wunsch war und ist es, das Andenken an Daniel in Ruhe und Frieden zu bewahren. Vor allem die Klatschpresse sorgt in regelmäßigen Abständen dafür, dass Pietät für prominente Menschen und deren Angehörige scheinbar nur schwer möglich ist. Eine würdevolle Trauerzeit muss man sich leider sehr schwer erkämpfen. Die ehrliche Anteilnahme seiner Fans war für uns hingegen eine große Hilfe und ein wichtiger Gegenpol zum Medienrummel. Daniel war immer besonders stolz auf seine Fans und egal wo er jetzt sein mag, er wird es immer bleiben!

Wenn wir Zeit zum Trauern hatten und alles etwas Ruhiger wird, werden wir über eine Gedenkstätte in Daniels Heimat nachdenken und diese realisieren. Das hat für uns aktuell keine Eile, da Daniel in unseren Herzen seinen Platz hat. Wenn es soweit ist, werdet Ihr davon rechtzeitig erfahren. Dies dauert sicher noch eine ganze Weile; ihr könnt Euch aber sicher sein, dass wir zum Errichten für diesen würdevollen Ort keine Spende benötigen.

Auch um diese Homepage muss sich niemand Sorgen machen, die wird weiterhin an Daniel erinnern und bestehen bleiben. Der kurzfristige Ausfall der Erreichbarkeit hatte nur mit vertraglichen Modalitäten zu tun. Wir freuen uns, wenn das Andenken an Daniel auch durch seine Seite erhalten bleibt. Durch unsere Erinnerungen und Erlebnisse mit ihm bleibt Daniel in unseren Herzen lebendig.

Wir vermissen Daniel jeden Tag…

Update vom 09.05.2019, 16 Uhr: "Oma Küblböck" ist spurlos verschwunden - ist sie bei Daniel?

Fast 10 Monate nach dem bislang ungeklärten Verschwinden von DSDS-Star Daniel Küblböck - offiziellen Meldungen zu Folge ist er von Bord des Kreuzfahrtschiffes "AIDAluna" gesprungen - gibt es jetzt eine neue Theorie seines Ex-Freundes Robin: Im Interview mit dem Magazin InTouch zweifelte er erneut an der Meldung, Küblböck sei tot. Ein möglicher Beweise: Seine Oma. Auch sie ist spurlos verschwunden. Auch ihr Verschwinden ist aktuell ungeklärt. "Keiner weiß, wo sie zu finden ist. Ich habe einige Male versucht, sie zu erreichen. Es ist alles sehr seltsam.", zitiert das Onlineportal t-online.de Küblböcks Ex-Freund.

Und Robin hat auch eine Theorie, wo Daniel gerade mit seiner Oma sitzt: Kanada. Er sei der Meinung, dass viele Menschen, die ein neues Leben anfangen wollen, würden nach Kanada gehen. Vielleicht sitzt er auf einer kanadischen Hütte mit seiner Oma und lebt dort sein Leben als Frau. Er wollte immer als Frau leben", so Küblböcks Ex-Freund in der InTouch.

Update vom 12.03.2019, 16 Uhr: Daniel Küblböck hatte einen Schädelbruch

Vor sechs Monaten sprang DSDS-Star Daniel Küblböck von einem AIDA Kreuzfahrtschiff in den Atlantik. Seitdem gilt er als vermisst, sein Vater will ihn für tot erklären lassen. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung verrät Günther Küblböck nun ein großes Geheimnis, das bislang weder er selbst noch sein Sohn an die Öffentlichkeit getragen hatten: Demnach hat sich Daniel vor einigen Jahren auf Mallorca einen Schädelbruch zugezogen. Und: Der Schädelbruch habe Daniel massiv verändert.

Offenbar war Daniel während seines Mallorca-Urlaubs in einen Streit geraten, der eskalierte: "Daniel war vor ein paar Jahren auf Mallorca in eine Streiterei verwickelt worden", so Günther Küblböck im Interview. "Da hat er scheinbar was über den Kopf geschlagen bekommen. Es hat sich herausgestellt, dass er einen Schädelbruch hatte. Das wurde dann auch operiert, aber es ist gut verlaufen.“

Daniel rief nachts an, sprach verwirrt

Doch der Schädelbruch habe Daniel verändert. Er sei danach ein anderer gewesen, so Günther Küblböck: „Es war nur so, dass er danach sporadisch nachts anrief und verwirrt sprach. Ich dachte, er hätte vielleicht was getrunken. Danach war er auch wieder normal.“ In den letzten Monaten jedoch hätten sich diese Momente gehäuft. „Er hat viele verwirrende Sachen geredet. Auch mit der Frauenrolle, die plötzlich aufkam. Vielleicht hat es einen Einfluss gehabt mit der Schädelverletzung, aber es ist nichts zu beweisen. Das ist eine Vermutung, die man anstellt.“

Welchen Einfluss der Schädelbruch, möglicherweise auch die vorangegangene Streiterei, tatsächlich auf Daniel Küblböcks Persönlichkeit hatte, wird nie abschließend geklärt werden. Klar wird aus dem Interview lediglich, dass Daniels Vater auch sechs Monate später noch verzweifelt nach einer Erklärung für den tragischen Selbstmord seines Sohnes sucht - nach etwas, das das Unbegreifliche begreifbar macht.

Wird Daniel Küblböck jetzt für tot erklärt?

Am 9. März sind genau sechs Monate seit dem Vorfall auf dem Kreuzfahrtschiff AIDAluna vergangen: Laut Gesetz kann Daniel Küblböck seit Samstag für tot erklärt werden.

Küblböck als Kapitän: Woher kommen die kuriosen Bilder?

In einem Tweet des TV-Kritikers und "fernsehschaffenden Internetnutzers" Philipp Walulis ist Daniel Küblböck als Kapitän zu sehen - in einem roten Schlauchboot. Zu finden sind die Bilder in der Fotodatenbank imago, die überwiegend zu redaktionellen Zwecken genutzt wird.

Walulis schreibt: "Da sucht man in bekannten Fotodatenbanken nach Bildern von Daniel Küblböck und die ersten Ergebnisse sind das:" und postet eine Collage aus mehreren Bildern. Darauf sieht man den echten Daniel Küblböck mit Bart und Kapitänsmütze, zum Teil in einem Schlauchboot sitzend, zum Teil mit einem Rettungsring posierend.

Die Bilder sind echt, meldet TV Movie: Sie seien, so die Fernsehzeitschrift, im Rahmen einer ARD-Dokumentation im Jahr 2016 entstanden. Darin spielte Küblböck sich selbst. Titel: "Verrückt nach Fluss". Man könne die Bilder noch heute bei imago kaufen, schreibt das Portal weiter.

Nach Drama um Daniel Küblböck: Wieder verschwindet ein Sänger von einem Kreuzfahrtschiff

Ein britischer Sänger ist in der Karibik von einem Kreuzfahrtschiff der Gesellschaft "Royal Caribbean" verschwunden. Zuletzt wurde der 20-jährige Sänger und Tänzer, er i Musical "Harmony of the Seas" auftrat, an Weihnachten auf Deck 5 des Schiffes gesehen. 

Die Suche blieb bisher erfolglos. Der Fall erinnert an den des verschwundenen DSDS-Stars Daniel Küblböck, der am 9. September im Atlantik von Bord des Kreuzfahrtschiffs AIDAluna verschwand. Es wird angenommen, dass er dabei starb.

Update 03.12.2018: Vater Günther Küblböck erhebt schwere Vorwürfe

Der Vater von Daniel Küblböck, Günther Küblböck, hat im Fernsehen schwere Vorwürfe gegen den Staat erhoben: "Das Schicksal von Daniel hätte verhindert werden können", sagte er am Sonntagabend bei Günther Jauchs Sendung "2018! Menschen, Bilder, Emotionen" auf RTL.

Demnach habe er sich im Vorfeld der Kreuzfahrt mehrmals an die Behörden gewendet. Auch die Mitarbeiter des Kreuzfahrtschiffes habe er kontaktiert und über den Zustand seines Sohnes informiert. Doch passiert sei nichts. "Man fühlt sich nicht nur machtlos. Man ist machtlos", sagte er im Fernsehen.

Update 01.12.2018: Litt Daniel Küblböck an einer schizophrenen Psychose?

Daniel Küblböck soll wenige Wochen vor seinem mutmaßlich tödlichen Sprung von dem Kreuzfahrtschiff Aidaluna eine schlimme Diagnose eines Arztes erhalten haben. Er leide "wahrscheinlich an einer akuten Episode einer schizophrenen Psychose", diagnostizierte ein Neurologe in Palma de Mallorca am 16. August 2018 - also etwa drei Wochen vor dem Vorfall auf dem Kreuzfahrtschiff. Das berichtet der "Spiegel". Außerdem soll Küblböck seit einiger Zeit an Panikattacken und Angstzuständen gelitten haben.

Womöglich hatte Küblböck am Tag des Unfalls (9. September 2018) eben eine solche Attacke. Laut Spiegel-Bericht soll der Sänger am frühen Morgen versucht haben, ins Schiffshospital zu kommen. Er benötigte offenbar ärztliche Hilfe, weil er sich an einer zerbrochenen Flasche geschnitten hatten. Als man ihm erklärte, dass das Schiffshospital geschlossen sei, soll der Ex-DSDS-Star wütend gworden sein. Er habe dreimal Alarm ausgelöst, sei am Außendeck 5 auf eine Reling gestiegen und gegen fünf Uhr morgens schließlich gesprungen.