Alle verfügbaren Ersatzfahrzeuge sollen zum Einsatz kommen, um Bahnkunden eine Alternative bieten zu können. Bei "Meinfernbus" heißt das, dass zu den 308 regulären Bussen noch 50 weitere zum Einsatz kommen sollen.

Dank der Nachfrage klingelt bei den Fernbusanbietern kräftig die Kasse. Weil das automatisierte Preissystem bei erhöhter Nachfrage automatisch auch die Preise erhöht. Kostete vor Bekanntwerden des Streiktermins eine Fahrt eine Fahrt von München nach Berlin noch 22 Euro, waren es mit der Streikankündigung dank der zahlreichen Buchungen auf einmal 48 Euro.

Das System stellt immer zuerst ein Billigpreis-Kontingent zur Verfügung. Ist das vergriffen, werden die auf einer Fahrstrecke zusätzlich gebuchten Tickets immer teurer. Das ist keine Erfindung der Fernbusanbieter, das praktizieren auch Fluggesellschaften so. Für die vom Bahnstreik eh schon Betroffenen ist das trotzdem ärgerlich. Da hilft auch der Hinweis der Anbieter nicht, man liege trotz gestiegener Preise immer noch unter Bahnpreisniveau.