Seit Oktober untersucht eine von der Bischofskonferenz eingesetzte Prüfkommission die auf mehr als 30 Millionen Euro explodierten Kosten am neuen Bischofssitz in Limburg. Sie besteht aus zwei Geistlichen und drei Wirtschaftsprüfern. Auch eine Entscheidung über die Zukunft des umstrittenen Bischofs wird in der Folge erwartet. Papst Franziskus hatte Tebartz-van Elst Ende Oktober eine Auszeit verordnet, bis der Untersuchungsbericht vorliegt.

Die Staatsanwaltschaft Limburg äußerte sich ebenfalls nicht zu dem Medienbericht. Sie prüft seit Monaten, ob sie gegen den Bischof und weitere Bistumsmitglieder Ermittlungen wegen Untreue einleitet. Die «Süddeutsche» schrieb, der Abschlussbericht werde aller Voraussicht nach keine Hinweise auf strafrechtlich relevantes Vergehen des Bischofs enthalten.