«Dann können klügere Generationen, die in einigen Jahrzehnten bessere Lösungen finden, die Brennstäbe anders lagern.» Der CDU-Politiker zeigte sich zuversichtlich, dass «wir die Sicherheit einer Brennstab-Garage in 600 Meter Tiefe durchaus gewährleisten könnten».

Im niedersächsischen Salzstock Gorleben, der bisher als einziger Standort erkundet wurde, wäre keine rückholbare Endlagerung möglich. Oettinger hob allerdings hervor, dass Gorleben als der «am besten geeignete Salzstandort» ein «Teil der Standortfrage» bleibe. Er äußerte die Erwartung, dass der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) rasch einen Fahrplan für den geplanten Neustart der Endlagersuche vorlegt. Der von Kanzlerin Angela Merkel entlassene Norbert Röttgen (CDU) habe «eine sehr gute Vorarbeit geleistet».