Bielefeld
Kurios

Eine Million Euro für einen Nicht-Beweis: Wer kann beweisen, dass die Stadt Bielefeld nicht existiert?

Die Stadt Bielefeld hat ein kurioses Gewinnspiel veröffentlicht: Die #Bielefeldmillion. Das Ende einer Verschwörung. Teilnehmer sollen endgültig beweisen, dass es Bielefeld nicht gibt. Zu gewinnen, gibt es eine Million Euro.
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"Bielefeld? Das gibt's doch gar nicht!" Das Gerücht hält sich hartnäckig. Die Stadt Bielefeld will nun wissen und fragt: Wer kann unsere Nicht-Existenz beweisen? Mit der Bielefeldmillion geht die Stadt nun in die Offensive: Die Stadt Bielefeld ruft deshalb einen Wettbewerb aus, wer beweisen kann, dass Bielefeld nicht existiert. Wer das schafft, erhält von Bielefeld eine Million Euro.

Bielefeldverschwörung: Jetzt gibt es die Bielefeldmillion

Grund für die Aktion ist das 25. Jubiläum der Verschwörungstheorie, Bielefeld würde nicht existieren. Entstanden ist das Gerücht auf einer Studentenparty. Achim Held ist der Mann, der Bielefeld hat verschwinden lassen.

 

 

Er selbst hatte in Bielefeld Informatik studiert, reiste nach Kiel - auf eine Studentenfeier. Als er von einem Gast der Feier gefragt wurde, wo er denn studiere, antwortete Held: Bielefeld. Der unbekannte Fragesteller soll darauf hin geantwortet haben: "Bielefeld? Das gibt's doch gar nicht".

Schicksal oder tatsächlicher Beweis der Nichts-Existenz von Bielefeld: Auf der Rückfahrt in die besagte Stadt war der Stadtname auf dem Autobahnschild durchgestrichen. Das veranlasste Achim Held seine Gedanken und die Verschwörungstheorie, Bielefeld gibt es nicht, aufzuschreiben und in einem Usenet zu veröffentlichen.

Seit diesem Tag existiert Bielefeld nicht mehr. Verschwunden. 333.000 Menschen verschwunden. Ein schwarzes Loch auf jeder Landkarte. Navigationsgeräte fallen aus. Bielefeld, das gibt's doch nicht.

Die Bielefelder haben genug von diesem Gerücht. Ihre Stadt sei kein Hirngespinst und wer das behauptet, der muss das nun beweisen. Bei der Bielefeldmillion - wie der Wettbewerb genannt wird - haben Verschwörungstheoretiker freie Hand und dürfen darauf losbeweisen, bis es ihnen gelungen ist.

Die Stadt Bielefeld selbst, ist sich übrigens zu 99,99 Prozent sicher, dass Niemand die Nicht-Existenz beweisen könne.