• Edeka-Marktleiter wirft Frau aus Supermarkt
  • Nun gilt Dresscode in dem Edeka: Nur noch Straßenkleidung wird zugelassen
  • Marktleiter nennt Corona-Hygieneregeln als Hintergrund für drastische Maßnahme
  • Am Eingang hängt jetzt ein deutliches Schild

Hygiene ist in diesen Tagen eine zentrale Maßnahme im Kampf gegen das Coronavirus. Deshalb hatte der Marktleiter eines Edeka-Supermarkts in Duisburg in NRW am Samstagmorgen aus seiner Sicht kaum eine Wahl als eine Frau aus dem Laden zu werfen. 

Frau erscheint in Morgenmantel im Edeka - nun gilt ein Dresscode in der Filiale

Die Dame war zusammen mit ihrer Tochter gegen 10 Uhr am Samstag in dem Edeka-Markt erschienen, um ihre Einkäufe zu erledigen. Aufs Umziehen hatte sie jedoch kaum Zeit verwendet, denn sie kam laut Bericht der WAZ in pinken Pantoffeln, Schlafanzug und Morgenmantel in den Laden. Wie die WAZ schreibt, war wohl auch die Tochter erst kurz zuvor aufgestanden – oder sah zumindest so aus. 

Den 43-jährigen Marktleiter brachte das in Rage und daraufhin warf er die beiden kurzerhand aus dem Supermarkt. Laut Bericht der WAZ ließ sich die Frau diese Maßnahme gefallen, wenn auch „mit leichtem Moppern“. "Gerade in der aktuellen Zeit ist Hygiene sehr wichtig", begründete die Filialleiter laut "WAZ"-Bericht die Entscheidung. "Wir sind in einer Phase, in der wir die Augen für andere aufmachen müssen." Rücksicht, so das Credo, auch etwa in Bezug auf das eigene Kaufverhalten. Nachlässigkeit mit sich selbst sende gerade kein gutes Signal, so der Filialleiter gegenüber der Zeitung. 

Der Marktleiter reagiert auf den Vorfall prompt und nun hängt am Eingang in dem Supermarkt in Duisburg ein Schild. Darauf ist zu lesen, dass nur noch „normale Straßenkleidung“ zugelassen sei, „Personen mit Morgenmantel oder Schlafanzug!!! haben keinen Zutritt zu Unserem Laden!!!“, so das Schild weiter. Der Vorfall am Samstag ist laut Filialleiter der erste Fall gewesen, aber da er keine Wiederholung wünsche, habe er gleich reagiert.