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Die beliebtesten Vornamen 2020: So nennen Eltern ihre Babys im nächsten Jahr - eine Prognose

"Emma", "Paul" oder "Ben": Diese Vornamen für Neugeborene zählten in den vergangenen Jahren zu den beliebtesten in Deutschland. Jetzt gibt es bereits eine Prognose für das Jahr 2020, welche Babynamen nächstes Jahr im Trend liegen werden.
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Früher oder später stehen werdende Eltern vor der alles entscheidenden Frage: Wie nennen wir unser Baby? Eine Entscheidung, die schon mal zu einer echten Zerreißprobe werden kann - so trägt man seinen Namen in der Regel ein Leben lang.

Idealerweise muss er beiden Elternteilen gefallen, irgendwie mit dem Nachnamen des Kindes harmonieren und bestenfalls keine negativen Assoziationen wecken. Für die einen ist es ein absolutes No-Go, wenn es ein "Allerweltsname" ist. Die anderen wollen nicht, dass ihr Kind später mal seinen viel-zu-komplizierten Namen buchstabieren muss, jedes Mal, wenn es sich vorstellt. Gar nicht so leicht.

Auch auf die "Gefahr" hin, dass man einen Namen wählt, den später auch zehn andere Kinder in der gleichen Schulklasse haben, werden Hitlisten der beliebtesten Vornamen jedes Jahr aufs Neue gerne zur Inspiration gelesen.

Prognose der beliebtesten Vornamen 2020 veröffentlicht

Obwohl das Jahr 2019 noch nicht ganz vorbei ist und eine Auswertung der beliebtesten Vornamen des Jahres noch aussteht, hat Namensforscher Knud Bielefeld bereits eine Prognose für das kommende Jahr veröffentlicht. Der 52-jährige Vornamenanalytiker erstellt bereits seit einigen Jahren Rankings der Vornamen, die Eltern für ihre Kinder am liebsten auswählen.

Da es in Deutschland keine amtliche Babynamenstatistik gibt, wertet Knud Bielefeld Geburtsmeldungen von Standesämtern und Geburtskliniken aus und veröffentlicht diese auf seiner Homepage "beliebte-vornamen.de". Während die Sieger bei 206.336 Geburtsmeldungen aus dem Jahr 2018 "Emma" und "Ben" hießen, wird sich laut Prognose für das kommende Jahr wenigstens an Platz 1 der Mädchennamen etwas ändern.

"Hannah" und "Hanna" werden Knud Bielefeld zufolge "Emma" voraussichtlich von ihrem Spitzenplatz verdrängen. Außerdem wird es sowohl bei Mädchen- als auch bei Jungennamen jeweils zwei Neueinsteiger geben. Dauerbrenner "Ben" bleibt nach seinen Spitzenplätzen der vergangenen Jahre wohl auch 2020 der beliebteste männliche Vorname.

Das ganze Ranking der beliebtesten Vornamen im Überblick:

Mädchennamen

  • 1. Hannah/Hanna
  • 2. Emma
  • 3. Emilia
  • 4. Mia
  • 5. Ella
  • 6. Lina
  • 7. Clara/Klara
  • 8. Leni
  • 9. Lea
  • 10. Sophia/Sofia

Jungennamen

  • 1. Ben
  • 2. Paul
  • 3. Leon
  • 4. Henri/Henry
  • 5. Finn/Fynn
  • 6. Felix
  • 7. Matteo
  • 8. Luis/Louis
  • 9. Theo
  • 10. Noah

Namensrankings auch von der Gesellschaft für deutsche Sprache

Auch die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wertet jedes Jahr mehr als eine halbe Million Einzelnamen aus. Mit Daten von rund 700 Standesämtern in Deutschland kommen so jedes Jahr Hitlisten der beliebtesten Vornamen zustande. Im Jahr 2018 führt demnach "Marie" die Top 10 der Mädchennamen an. "Paul" war der beliebteste Name bei den Jungen. Die gesamte Top 10 - inklusive Veränderungen zum Vorjahr - lesen Sie hier.

Die GfdS wird unter anderem regelmäßig von den Standesämtern um Rat gebeten, wenn Eltern ungewöhnliche Namen für ihre Kinder eintragen lassen wollen. Dabei geht es allerdings viel weniger um Geschmack, als vielmehr, ob es historische Belege für den Wunschnamen gibt.

In der Vergangenheit haben in Deutschland einige Eltern schon versucht, ihren Kindern die skurrilsten Namen zu geben. Doch auch wenn es keine spezifische Namensverbotsliste gibt, müssen sich werdende Eltern an gewisse Regeln halten. Dazu gibt es drei Faktoren, auf die bei der Namensgebung ganz besonders geschaut wird.

Sind das die ungewöhnlichsten Namen aller Zeiten?

So manch ungewöhnlicher Name hat es aber dann doch geschafft. Und so könnte es durchaus passieren, dass Ihnen irgendwann mal eine "Pepsi-Carola" oder ein "Blaubeer" begegnet. Im Gegensatz zu "Störenfried" : Dieser Wunschname wurde vom Standesamt beispielsweise nicht genehmigt.

Übrigens: Auch wer sein Kind in der heutigen Zeit "Adolf" nennen will, muss sich nach einem neuen Namen umschauen. Aufgrund der allgemein negativen Assoziation wird dieser Name in Deutschland nicht genehmigt.