Franken
Eisiges Wetter

Kältewelle rollt auf Deutschland zu: Bis zu Minus 20 Grad in den nächsten Wochen erwartet

Meteorologen erwarten eine mehrwöchige Kältewelle. Bis zu vier Wochen könnten wir bei bis zu minus 20 Grad bibbern und frieren.
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Deutschland steht eine echte Kältewelle mit Kaltluft aus Sibirien bevor. Bis zu Minus 20 Grad erwarten die Meteorologen. Foto: Matthias Bein/dpa
Deutschland steht eine echte Kältewelle mit Kaltluft aus Sibirien bevor. Bis zu Minus 20 Grad erwarten die Meteorologen. Foto: Matthias Bein/dpa

Rollt eine Kältewelle auf Franken zu? Extrawarme Socken und dicke Pullover im Dauereinsatz: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet von Mitte kommender Woche an mit einer Kältewelle, die bis zu vier Wochen dauern könnte. "Ich habe es selten erlebt, dass alle Rechenmodelle so eindeutig auf eine gleiche Entwicklung hinweisen", sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich am Freitag.

Wettervorhersage: Nachts zweistellige Minusgrade

Besonders streng dürfte die Kälte demnach dort ausfallen, wo jetzt bereits Schnee liegt. Dort kann es den Prognosen zufolge in den Nächten minus zehn bis minus zwanzig Grad kalt werden. Auch andernorts könnte es vor allem nachts sehr frostig werden: "Tagsüber können die Temperaturen zwischen minus drei und vier Grad plus liegen, nachts zwischen minus elf Grad und Null Grad", so Friedrich.

Auch Schnee wird erwartet. Zu Beginn der kommenden Woche ströme Luft aus Sibirien ein, die sehr kalt trocken sei, sagte Friedrich. Tiefausläufer aus dem Westen könnten dann in der zweiten Wochenhälfte Niederschläge zunächst im Westen bringen. "Am Wochenende kann dann durchaus ein großer Teil Deutschlands auch im Tiefland unter einer Schneedecke liegen", vermutete der DWD-Sprecher.

Kältewelle in Franken? Lokaler Wetterexperte noch unsicher

Für Franken sagt Wetterexperte Stefan Ochs aus Herzogenaurach ebenfalls niedrige Temperaturen voraus. "Die Höchsttemperaturen liegen bei 0 Grad und in den überwiegend klaren Nächten kühlt es auf Minus 6 bis Minus 11 Grad ab."

Die weitere Entwicklung ab Freitag sei noch völlig offen, widerspricht Ochs dem DWD. "Von einem heftigen Kälteeinbruch aus Nordosteuropa bis zu milderem Atlantikwetter reicht das Spektrum. Da kann man jetzt nur abwarten und das schöne Wetter genießen."

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