• Nächster Corona-Schock!
  • Wieder müssen Geimpfte mit Einschränkungen rechnen
  • Dieses Mal geht es ums Geld
  • Anspruch auf Lohnfortzahlung entfällt

Erneut stehen offenbar Millionen Geimpfte vor Problemen. Erst zu Beginn der Woche änderte das Robert-Koch-Institut (RKI) die Definition "vollständig geimpft" und setzt da jetzt eine Booster-Impfung als Bedingung. Und jetzt deckt die Bild den nächsten Hammer auf: Millionen Geimpfte droht Lohnausfall. Die Entscheidung des RKI und die Entdeckung der Bild sind eng miteinander verbunden. In beiden Fällen schauen doppelt Geimpfte in die Röhre.

Millionen Geimpfte betroffen: In diesem Fall entfällt der Anspruch auf Lohnfortzahlung

Der Zeitung liege ein Kurz-Gutachten der Bundestags-Juristen vor, heißt es in ihrem Artikel. Darin enthalten: Die Information, dass ein- oder zweimal geimpfte Arbeitnehmer in der Quarantäne keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung haben. „Das Fehlen der Covid-19-Auffrischungsimpfung würde dann zum Ausschluss des Entschädigungsanspruchs (...) führen.“, zitiert die Bild aus diesem Gutachten.Der Grund für den Lohnausfall ist, dass der Ausfall schließlich mit einer "öffentlich empfohlenen" 3. Impfung hätte verhindert werden können. Für Geboosterte entfällt die Quarantäne.

Somit werden offensichtlich ein- oder zweifach Geimpfte mit Ungeimpften gleichgestellt. Bisher haben nur Letztere in der Quarantäne keinen Lohn erhalten. Offiziell gibt es zum Inhalt des Kurz-Gutachtens der Bundesregierung keine Aussage. Bild will aber aus Kreisen der Bundesregierung erfahren haben, dass eben dieser Punkt - also der Lohnausfall bei ein- oder zweifach Geimpften - als möglich erachtet wird.

Am Montag (24. Januar 2022) treffen sich wieder die Ministerpräsidenten der Bundesländer zu ihrer Konferenz (wir berichten live). Eventuell ist dort mit einem Beschluss zur Lohnfortzahlung im Quarantäne-Fall bei ein- und zweifach Geimpften zu rechnen.