Wie vor dem ersten Lockdown im März, steigt bei Aldi die Nachfrage nach Klopapier wieder: "Aktuell verzeichnen wir in unseren Filialen erstmals wieder einen leichten Anstieg der Nachfrage nach vereinzelten Produkten, darunter auch Toilettenpapier", bestätigte Aldi Süd gegenüber der Wirtschaftswoche

Die Supermarktkette hat bereits reagiert. Wie Chip berichtet, sind in einigen Aldi-Süd Filialen in München nur noch zwei Packungen Toilettenpapier pro Kunde vorgesehen. Entsprechende Hinweisschilder wurden über den Regalen angebracht. Die Regel greift auch in Aldi-Filialen in Stuttgart, Rosenheim und weiteren Städten Süddeutschlands.

Kein Klopapierengpass zu befürchten

Auch bei der Supermarktkette Lidl ist die Nachfrage leicht gestiegen. "In einigen Regionen und Filialen verzeichnen wir vereinzelt eine leicht erhöhte Nachfrage in unserem Hygienesortiment", teilte das Unternehmen der Wirtschaftswoche mit. Auf eine Veränderung der Sachlage sei die Supermarktkette vorbereitet.

Durch angepasste Maßnahme könne dem Unternehmen zufolge schnell reagiert werden, sodass die Filialen weiterhin ausreichend mit Ware versorgt werden können. Warum Toilettenpapier-Hamsterkäufe unnötig sind, erklären wir Ihnen hier in einem separaten Artikel.

Im Fall eines Lockdowns, kommt es jedoch nicht nur darauf an, ausreichend Klopapier zu  besitzen- auch andere  Artikel sollten im Haushalt nicht fehlen.

Im Gegensatz zu Lidl und Aldi konnten Rewe, Kaufland und dm gegenüber der Wirtschaftswoche kein verändertes Kaufverhalten bestätigen.

Hamsterkäufe unterscheiden sich von Land zu Land

Wie eine Umfrage ergeben hat,  ist es von Land zu  Land unterschiedlich, welche Produkte während des ersten Lockdowns zu Hause gehortet wurden. Während in Deutschland Klopapier und Hefe verstärkt nachgefragt wurden, standen beispielsweise in Bulgarien Zitrusfrüchte hoch im Kurs.