Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich am Sonntag (9. Mai 2021) im "Bild"-Politik-Talk "Die richtigen Fragen" über die Bundes-Notbremse geäußert, die gesetzlich bis 30. Juni gilt. Demnach hält Söder eine Fortsetzung des bestehenden Lockdowns über Juni hinaus für möglich.

Erst Ende Juni werde man "sehen, wie die Gesamtlage ist." Grundsätzlich gelte aber: "Bloß, weil ein Gesetz endet, ist Corona nicht vorbei." Die dritte Welle scheine zwar unter Kontrolle zu sein, davon dürfe sich jedoch niemand täuschen lassen: "Wir sind noch nicht ganz überm Berg."

Söder  kritisiert schleppende Einführung des digitalen Impf-Nachweises

Hoffnung auf bessere Zeiten machte Söder den Schülerinnen und Schülern in Deutschland. Das nächste Schuljahr werde ein ganz anderes Schuljahr werden als das laufende. Mit Blick auf die Situation von Schülern sprach er sich für Impfaktionen in den Schulen aus.

Es müsse dann "massenhaft schon vor Schulbeginn Schul-Impfaktionen mit geschlossenen Gruppenimpfungen" geben, sagte Söder. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA prüft derzeit die Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren, in Kanada ist die Zulassung bereits erteilt. 

Unzufrieden zeigte sich Söder über die schleppende Einführung eines digitalen Corona-Impf-Nachweises: "Jedes Mal, wenn es um digitale Optionen geht, brauchen wir länger, obwohl wir doch ein super Technikland sind." Söder verwies auf die Zuständigkeit des Bundesgesundheitsministeriums, das mit Hochdruck an dem Thema arbeite. Dies sei allerdings "kein Vorwurf, nur eine Feststellung".

Mit Material von dpa

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