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Wolf

CDU will Abschuss von Wölfen erleichtern - auch wenn sie keinen Schaden anrichten

Immer mehr Wölfe leben in Deutschland. Während sich die einen darüber freuen, fürchten andere Probleme. Die CDU fordert nun, den Abschuss der Tiere zu erleichtern.
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Wenige Monate nach der Einigung der großen Koalition über den Umgang mit Wölfen fordert die CDU, den Abschuss der Tiere zu erleichtern. In einem Positionspapier der Unions-Bundestagsfraktion heißt es nach Informationen des "RedaktionsNetzwerks Deutschland" (Dienstag), nötig seien "wolfsfreie Zonen", in denen Wölfe geschossen werden könnten. Dies gelte unter anderem für Deiche, auf denen auch zur Erdverdichtung Schafe weiden.

Wölfe sollen abgeschossen werden dürfen - selbst wenn sie keinen Schaden anrichten

Jäger sollten nach CDU-Vorstellung auch in Aktion treten dürfen, wenn sich ein Wolf wiederholt Dörfern oder Städten nähert. Anders als bisher soll dies auch möglich sein, wenn der Wolf noch keinen Schaden etwa durch Reißen von Schafen angerichtet hat. "Wenn das Distanzgebot durch den Wolf nicht gewahrt wird, muss ein Abschuss möglich sein", hieß es in der Union. Das Positionspapier sollte dem Bericht zufolge am Dienstag vorgestellt werden.

Streitthema Wolf: Landwirte contra Umweltschützer

Die Koalition hatte sich im Sommer auf einen Kompromiss bei dem hochemotionalen Thema Wolfspolitik geeinigt, in dem unter anderem Landwirte gegen Umweltschützer stehen. SPD und Union beschlossen unter anderem, den Schadensausgleich für Landwirte zu erleichtern und die Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf weiter zu unterstützen. Die Regierung wurde aufgefordert, ein Verbot der Fütterung von Wölfen zu erwägen.

Zuletzt wurde bekannt, dass immer mehr Wolfsrudel in Deutschland leben - auch in Bayern.