«Seine Nachfolgerin, die bei allen Entscheidungen mit am Tisch gesessen hat und bisher in ihrem Ressort nur für das Geldausgeben zuständig war, tritt ein schweres und kein schönes Erbe an», so Klöckner mit Blick auf Sozialministerin Malu Dreyer, die den scheidenden Beck in der Mainzer Staatskanzlei beerben soll.

Die Delegierten dankten ihrer Landesvorsitzenden mit einem Spitzenergebnis bei der Wiederwahl. Die 39-Jährige erhielt 97,3 Prozent der gültigen Stimmen und damit ein noch besseres Ergebnis als bei ihrer ersten Wahl zur CDU-Vorsitzenden von Rheinland-Pfalz im Jahr 2010. Klöckner hatte damals Christian Baldauf abgelöst und war auf 96,9 Prozent der Stimmen gekommen.

Baldauf wurde beim Mainzer Parteitag mit 95,4 Prozent zum Stellvertreter gewählt, Günther Schartz erhielt als weiterer Stellvertreter 89,5 Prozent.