Das Verteidigungsministerium habe auf seiner Seite im Internet die Zahl der verunglückten Drohnen auf 137 nach oben korrigiert, schreibt die Zeitung. Nach der Übersicht stürzten 52 ab, 50 wurden bei Unfällen irreparabel beschädigt, 35 werden vermisst. Vor einer Woche hatte das Ministerium die Gesamtverluste in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linken noch auf 124 beziffert.

«In wenigen Fällen kann eine Entwendung im Einsatzgebiet durch Dritte nicht ausgeschlossen werden», teilte das Ministerium der Zeitung mit. Andere Drohnen seien wegen ihres Zerstörungsgrades nicht mehr geortet worden, in unzugänglichem Gebiet niedergegangen oder hätten aufgrund der Bedrohungslage nicht geborgen werden können.