- VERKEHR I: Autofahrer müssen damit rechnen, dass gravierende Verstöße in anderen EU-Ländern bald tatsächlich grenzüberschreitend geahndet werden. So sollen ausländische Behörden beim Kraftfahrtbundesamt Daten zum Fahrzeughalter elektronisch abfragen können. Das soll dafür sorgen, dass die seit 2010 möglichen «EU-Strafzettel» mehr Durchschlagskraft bekommen.

- VERKEHR II: Künftig kann der Bund sich auch am Erhalt von Schienenstrecken privater Netzbetreiber finanziell beteiligen - und nicht mehr wie bisher nur jene der bundeseigenen Deutschen Bahn. Voraussetzung ist, dass die Strecken für den Güterverkehr wichtig sind.

- BUNDESWEHR: Soldaten, die im Einsatz verletzt wurden, erhalten die finanzielle Unterstützung des Staates künftig aus einer Hand. Die Zuständigkeit für die Zahlungen wechselte bislang nach dem Ende des Wehrdienstverhältnisses von der Bundeswehrverwaltung zu den Behörden der Bundesländer. Damit die Betroffenen einfacher an ihr Geld kommen, werden sämtliche Zuständigkeiten von 2015 an schrittweise beim Bund gebündelt.