Bad Liebenwerda
Tierquälerei

Brandenburg: Eichhörnchen an Baum genagelt

Ein Facebook-Post sorgt momentan für viel Wirbel. Unbekannte haben in Brandenburg ein Eichhörnchen an einen Baum genagelt. Eine 18-Jährige lud ein Foto des Tieres auf dem sozialen Netzwerk hoch und empörte sich über die Täter.
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Tierquäler haben in Brandenburg ein Eichhörnchen an einen Baum genagelt. Eine Facebook-Nutzerin hat ein Foto von dem Tier gemacht und es in dem sozialen Netzwerk gepostet. Symbolbild: Tim Brakemeier/dpa
Tierquäler haben in Brandenburg ein Eichhörnchen an einen Baum genagelt. Eine Facebook-Nutzerin hat ein Foto von dem Tier gemacht und es in dem sozialen Netzwerk gepostet. Symbolbild: Tim Brakemeier/dpa

Die Kleinstadt Bad Liebenwerda in Brandenburg ist momentan in Aufruhr. Der Grund dafür ist eine schreckliche Entdeckung, die eine 18-Jährige machte: Ein mit beiden Vorderpfoten an einem Baum festgenageltes Eichhörnchen.

Die Einwohnerin Sue-Ann Eulitz hatte das Tier am Mittwochmorgen (20. November 2019) am Straßenrand der Riesaer Straße an einem Baum hängend entdeckt. Sie postete ein Foto des Eichhörnchens mit deutlichen Worten auf Facebook. Dort schreibt sie: "Es zerreißt mir das Herz wie manche Idioten so mit hilflosen Lebewesen umgehen können....".

Gegenüber der Lausitzer Rundschau äußerte Eulitz, dass das Tier bereits tot gewesen war, als sie es gefunden hatte. Der kleine Kopf habe nach hinten gehangen, die Augen seien weit aufgerissen gewesen. Unklar ist allerdings, ob das Eichhörnchen noch lebendig mit zwei Nägeln am Baumstamm befestigt wurde, oder ob es zuvor zum Beispiel überfahren wurde.

Post auf Facebook: Nutzer empört

Auch andere Nutzer empören sich auf Facebook über eine solche "Schweinerei", wie Eulitz die Tat beschreibt. Ungläubigkeit, Wut und Traurigkeit sind in vielen Kommentaren zu lesen: "Wie kann man nur, da fahlen mir keine Worte für ein. Das arme Tier", schreibt zum Beispiel eine Nutzerin.

Peta schreibt Belohnung für Hinweise aus

Die Tierschutzorganisation Peta hat inzwischen eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ausgesetzt.

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