Damit bekam Böhmer deutlich mehr Stimmen als noch vor zwei Jahren - damals sprachen sich 85,9 Prozent der Delegierten für sie aus. Bei den Ergebnissen sind die Enthaltungen nicht eingerechnet.

Böhmer ist seit zwölf Jahren Vorsitzende der Frauen-Union. Sie gehört seit 1985 der CDU an und ist seit 1994 Mitglied im Bundesvorstand. Böhmer forderte, bei den Koalitionsverhandlungen mit der SPD müsse die Forderung nach einer höheren Rente für Mütter durchgesetzt werden.

Die Frauen-Union wollte bei ihrem Bundesdelegiertentag unter anderem über den demografischen Wandel diskutieren. Der Leitantrag unter dem Motto «Heute, morgen - und dann? Wie wollen wir 2033 leben? Was ist heute für morgen zu tun?» soll Sonntag verabschiedet werden.