Ein Blitzwinter lässt Deutschland ordentlich frieren: In dieser Woche sollen eisige Polarluft und teilweise kräftige Schneeschauer über uns hinwegfegen.

Am Donnerstag gab es in Franken bereits starke Regenschauer und teilweise sogar Wintergewitter. In der Nacht auf Freitag (21. Januar 2022) hat es in vielen Regionen geschneit. Die Wetterexperten Stefan Ochs und Dominik Jung geben schon einen Ausblick aufs Wochenende.

Blitzwinter in Deutschland: Experte rechnet mit "turbulenten 48 Stunden"

Ein Schneesturm braust am Freitag über die deutschen Mittelgebirge hinweg. In rund 1500 Metern Höhe stürzen die Temperaturen von aktuell 2 bis 4 Grad auf minus 8 bis minus 12 Grad ab. Zudem wird es sehr windig, Schneeverwehungen sind in höheren Lagen möglich. In den Mittelgebirgen wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Verkehrsproblemen kommen.

Wenn die kalte Luft in der Nacht ab Mittwoch aus dem Norden Deutschland erreicht, gibt es jede Menge Schauer, die für Schnee sorgen. Dabei sind  sogar mal Blitz und Donner möglich. Es kann kurze Wintergewitter geben. Ein 48-Stunden-Winter kommt nach Meinung von Dominik Jung nach Deutschland.

Am Freitag kehren tagsüber dicke Wolkendecken und Schneeschauer zurück, dazu weht ein starker West- bis Nordwestwind. Die teilweise kräftigen Schneeschauer können zeitweise sogar für eine dünne Schneedecke sorgen. Lange wird der Schnee aber vor allem in niedrigen Gebieten nicht liegen bleiben. Nachts wird es frostig.

"48-Stunden-Winter" kommt nach Deutschland

In der Fränkischen Schweiz werden bis Freitagabend zwischen zehn bis 15 Zentimeter Neuschnee erwartet. "In den höheren Lagen des Steigerwaldes werden es voraussichtlich fünf Zentimeter sein und im Regnitztal bleibt so gut wie gar nichts liegen", lautet Stefan Ochs' Prognose.

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Wenn es zu stärkeren Schauern kommt, muss kurzzeitig mit Behinderungen gerechnet werden. "Das werden turbulente 48 Stunden", meint Jung. Doch ab Samstag (22. Januar 2022) wird es wieder milder und der ganze "Spuk" sei vorerst vorbei.

Kalt und nass geht es auch am Wochenende trotzdem weiter: Eine Warmfront bringt in der Nacht auf Samstag Schnee und später Regen mit sich. Tagsüber ist es am Samstag bedeckt und trüb mit etwas Regen, die Temperaturen liegen zwischen +5 Grad in Bamberg und +2 Grad in den Höhenlagen der Hersbrucker Schweiz. Der Nieselregen hält sich auch noch bis zum Beginn der neuen Woche.

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Für den Februar machen Langfristprognosen kaum Hoffnung auf viel Kälte und Schnee. Ein Flachlandwinter mit Dauerfrost und dauerhafter Schneedecke bis ganz runter ist in Deutschland "einfach nicht in Sicht", so Jung.

"Während Winterfreunde etwas enttäuscht sind, freut sich der Rest! Keine witterungsbedingten Probleme im Straßenverkehr, keine Rutschpartien, keine zu hohen Heizkosten. So ein Mildwinter kann auch etwas Gutes haben“, erklärt Wetterexperte Jung. Am Ende wird es noch ein echter Sparwinter, besonders wenn das Frühjahr schon sehr warm startet.

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