Bereits Ende März 2022 kann Biontech einen an die Omikron-Variante angepassten Impfstoff liefern - das gaben das Unternehmen und sein Partner Pfizer am Mittwoch (8. Dezember) bekannt. Zudem soll bereits eine dritte Impfung mit dem bisherigen Impfstoff gegen die Virus-Mutation schützen. 

Vorläufige Ergebnisse von Laboruntersuchungen zeigen, dass die nach drei Impfdosen hervorgerufenen Antikörper die Omikron-Variante neutralisieren. Bei zwei Dosen sei das Neutralisierungspotential geringer. Die Daten zeigten, dass eine dritte Dosis die neutralisierenden Antikörpertiter im Vergleich zu zwei Dosen um das 25-Fache erhöhe. "Diese ersten Daten lassen darauf schließen, dass eine Auffrischungsimpfung immer noch einen ausreichenden Schutz gegen eine durch die Omikron-Variante ausgelöste Erkrankung jeglicher Schwere bieten kann", sagte Biontech-Chef Ugur Sahin.

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Da es sich um vorläufige Daten handelt, werden die Unternehmen weitere Ergebnisse aus Laboruntersuchungen erheben und die Wirksamkeit aus der praktischen Anwendung untersuchen. Die Unternehmen haben am 25. November mit der Entwicklung eines Omikron-spezifischen Covid-19-Impfstoffs begonnen. Für den Fall, dass eine Anpassung des Impfstoffs nötig sein sollte - um den Schutz und die Dauer der Schutzwirkung gegen Omikron zu gewährleisten - werde die Entwicklung wie geplant fortgesetzt.

Omikron-Impfstoff könnte schon im März 2022 geliefert werden 

Die Unternehmen haben bereits andere variantenspezifische Impfstoffe getestet, die sehr starke neutralisierende Antikörpertiter induziert haben und ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil zeigten. Aufgrund dieser Erfahrungen sind sie zuversichtlich, dass bei Bedarf ein an die Omikron-Variante angepasster Impfstoff im März 2022 geliefert werden kann.

Zudem haben die Unternehmen bereits klinische Studien mit variantenspezifischen Impfstoffen (Beta und Delta) begonnen. Daten aus diesen Studien werden bei Zulassungsbehörden weltweit eingereicht, um den Prozess der Anpassung des Impfstoffs sowie bei Bedarf die Zulassung eines Omikron-spezifischen Impfstoffs zu unterstützen. 

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