Aus der privaten Idee sei später ein offizieller Termin geworden. Ihrem Mann habe am Herzen gelegen, mit Furtwängler beim Oktoberfest über ihren Einfluss auf die «Tatort»-Drehbücher zu reden, «dass man vielleicht das Land Niedersachsen auch ein bisschen freundlicher darstellen könnte da». Die Episoden seien immer «so düster» gewesen. «Da haben wir uns ein bisschen darüber geärgert», sagte Bettina Wulff. Außerdem habe ihr Mann mit Verleger Hubert Burda über Medienpolitik reden wollen.

Zur Bezahlung des München-Trips sagte Wulff, sie könne sich noch daran erinnern, dass ihr Mann sich über die hohen Kosten für den Babysitter geärgert habe. Wenn sie als Paar mit Freunden unterwegs gewesen seien, sei die Rechnung entweder geteilt worden, oder es habe mal die eine, mal die andere Seite bezahlt. «Das rechnet man nicht haarklein gegeneinander auf, wenn Sie miteinander befreundet sind.»