«Wir sollten uns bemühen, 2013 als stärkste Oppositionspartei in den Deutschen Bundestag einzuziehen», schrieb der Fraktionsvorsitzende der Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus am Montag in einem Blog-Beitrag.

«Heute, da wir Piraten irgendwo zwischen 4%-6% bundesweit stehen hat der eine oder andere ja möglicherweise vergessen, warum und wofür wir den Scheiß machen», schrieb Lauer mit Blick auf die ständigen Querelen zwischen führenden Mitgliedern. Es gehe darum, Politik zu machen und Gesellschaft zu verändern. Die Piraten seien «eine im besten Sinne sozialliberale Partei» und verträten ein positives Menschenbild. Lauer kritisierte scharf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück. Angesichts des Personals, das die Etablierten auffahren, sei 2013 der Sprung über die Fünfprozenthürde zu schaffen.