Am Alexanderplatz in Berlin hat sich am Dienstag (14.09.2021) eine trans Frau vor einem Kaufhaus mit Benzin übergossen und angezündet. Die Frau war 40 Jahre alt und stammte laut Informationen des "Berliner Kurier" aus dem Iran. 

Mittlerweile ist die lebensgefährlich verletzte Frau gestorben.

Update 16.09.2021: trans Frau erliegt ihren Verletzungen

Am Dienstag hat sich eine trans Frau auf dem Alexanderplatz in Berlin mit Benzin übergossen und sich dann selbst angezündet. Der Mitarbeiter eines Kaufhauses löschte sie mit einem Feuerlöscher, die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei meldete zunächst, dass sie nicht lebensgefährlich verletzt worden sei.

Nun ist sie jedoch im Krankenhaus an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben. Der genaue Hintergrund des tragischen Vorfalls ist nicht bekannt. Laut Mitteilung der Polizei liege "kein politischer Hintergrund" vor. An dieser Einordnung gibt es vor allem vonseiten zahlreicher Transaktivist*innen im Netz Kritik - die Schlussfolgerung, dass eine solche öffentliche Tat durch eine marginalisierte Person durchaus politisch zu bewerten sei, liege nahe, so die einhellige Kritik. 

Ursprüngliche Meldung vom 14.09.2021: Frau zündet sich an Alexanderplatz in Berlin an

Am Alexanderplatz in Berlin hat sich am Dienstag eine Frau vor einem Kaufhaus mit Benzin übergossen und angezündet. Ein Mitarbeiter des Kaufhauses bemerkte dies gegen 13.20 Uhr und löschte die in Flammen stehende Frau mit einem Feuerlöscher. 

Der Mann alarmierte anschließend die Feuerwehr. Ein eingeflogener Notarzt behandelte die 40-Jährige, die offenbar keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten hatte. Sie kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Grund für ihr Handeln ist noch nicht bekannt.  Ein extremistischer Hintergrund wird derzeit von der Polizei ausgeschlossen.

Hinweis der Redaktion: Wir berichten für gewöhnlich nicht über Selbstmorde. Eine Ausnahme bilden Fälle von großem öffentlichen Interesse. Bei der Telefonseelsorge erreichst du unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Hilfe in schwierigen, möglicherweise ausweglos erscheinenden Situationen. Unter www.frnd.de ("Freunde fürs Leben") findest du zudem weitere Informationen und Hilfsangebote.