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Gelsenkirchen
Attacke

Ausraster nach Beziehungsstreit: Mann (29) jagt Hund auf Rettungskräfte

Gefährlicher Einsatz für den Rettungsdienst in Nordrhein-Westfalen: Eigentlich sollen sie die verletzte Hand einer Frau behandeln - dann rastet ihr Freund aus und hetzt seinen Hund auf die Einsatzkräfte.
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Ein 29-jähriger Gelsenkirchener hetzte seinen Hund auf Rettungskräfte, die die Verletzung seiner Freundin behandeln sollen. Symbolfoto: pixabay/skeeze

Mit dem Kommando «Fass» soll ein 29-Jähriger in Gelsenkirchen seinen Schäferhund auf Rettungskräfte losgelassen haben. Die Einsatzkräfte waren am Mittwoch zu einem Streit zwischen dem Mann und seiner Freundin gerufen worden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen hatte die Frau im Streit gegen eine Glastür geschlagen und sich dabei an der Hand verletzt.

Der 29-Jährige habe sich aber dagegen gewehrt, dass seine Freundin von den Rettungskräften behandelt wird, teilte die Polizei weiter mit. Als er seinen Hund losließ, flüchteten die Einsatzkräfte mit der Frau aus der Wohnung. Den 29-Jährigen, der gegenüber der Polizei abstritt dem Tier einen Befehl gegeben zu haben, erwartet eine Anzeige und eine Überprüfung seiner Eignung als Hundehalter.