«Wir fordern die systemgerechte Übertragung von Verbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung», sagte der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (dbb), Klaus Dauderstädt, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Donnerstag). «Alles andere wäre sachlich nicht zu begründen und schlicht ungerecht.»

Ein dbb-Sprecher bestätigte dies der dpa und ergänzte, Ziel sei die «Gleichbehandlung von Versorgungsrecht und Rentenrecht». Im schwarz-roten Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass langjährig Versicherte, die 45 Beitragsjahre vorweisen können, mit dem vollendeten 63. Lebensjahr abschlagsfrei in Rente gehen können. Die Benachteiligung älterer Mütter bei der Rente soll zudem gemildert werden.