Habeck hatte am Wochenende in einem Interview mit der «Bild am Sonntag» erklärt, dass er nicht gläubig ist und nicht in einer Kirche sei, auch wenn für ihn die Mitleidsethik des Christentums wichtig sei: «Um zu glauben, im eigentlichen Sinn, habe ich wohl zu viele Philosophen gelesen.»

Strobl erwiderte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur: «Im Klartext bedeutet das: Menschen, die an Gott glauben, sind halt ein bisschen unbelesen. Ja, was ist denn das für eine unglaubliche, peinliche Arroganz?» Mit so viel Arroganz und so wenig Substanz könne man sich in Deutschland nicht dauerhaft Respekt und Anerkennung erarbeiten. Er glaube nicht, dass der Personenkult um Habeck anhalte. «Die Grünen hatten immer mal wieder Höhenflüge, und oft genug gab es dann trotzdem keine Wahlerfolge. Insofern kann das momentan im Bund auch ein modischer Hype sein.» Moden änderten sich jedoch.