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ADAC testet Kindersitze: Jeder zweite erhält Note "gut"

Wenn Kinder im Auto mitfahren, ist der geeignete Kindersitz am wichtigsten. Der ADAC hat 20 Modelle untersucht. Jeder Zweite bekommt die Note "gut", doch jeder fünfte ist "mangelhaft" - warum?
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20 Modelle im Test: 12 Modelle schneiden "gut" ab. Symbolfoto:tiagozr/ Adobe Stock
20 Modelle im Test: 12 Modelle schneiden "gut" ab. Symbolfoto:tiagozr/ Adobe Stock

Eltern können bei Kindersitzen und Babyschalen aus einer Vielzahl aus Produkten bedenkenlos zugreifen. Das hat ein Test vom ADAC von 20 Modellen ergeben.Alle meisterten den sogenannten Frontaufpralltest.

Überprüfungskriterien

Überprüft wurden die Kindersitze und Babyschalen in den Punkten Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und hinsichtlich des Schadstoffgehalt. Mit 12 Modellen schneiden insgesamt mehr als die Hälfte "gut" ab. 4 Produkte bekamen die Bewertung "mangelhaft" wegen zu vieler Schadstoffe. Weitere 4 erhielten die Note "befriedigend". Die größte Gruppe der getesteten Modelle waren Sitze für Kinder bis zum Alter von circa 1,5 Jahren. Die beste Bewertung erhielt der "Swandoo Albert + i-Size Base" für 450 Euro( Note 1,6). Günstiges Modell mit "gut"(2,0) ist der "Jane Koos - i-Size R1" für 210 Euro.

Im Krebsverdacht stehende Schadstoffe in manchen Bezügen

Doch ein Drittel der Modelle für Kinder bis etwa 1,5 Jahren fiel im Test auch durch: Vier Modelle zweier Hersteller bekamen wegen eines zu hohen Schadstoffgehalts die Note "mangelhaft". Es geht dabei um das Flammschutzmittel TCPP und das im Krebsverdacht stehende Naphtalin , die in den Bezugsstoffen gefunden wurden. Die Grenzwerte lagen laut ADAC jeweils über den für Spielzeug geltenden Werten.

Bei den Modellen für Kinder bis circa vier Jahre schnitt der "Joie i-Spin 360" für 350 Euro mit "gut"(1,8) ab. Weitere Kategoriesieger sind der "Besafe iZi Kid X3 i-Size"( Alter: circa 1 bis 4 Jahre, 560 Euro, Note "gut", 1,8), der "GB Everna Fix" (Alter: circa 1 bis 12 Jahre, 270 Euro, Note "gut"2,4) und der "Renolux Renofix"( Alter: circa 4 bis 12 Jahre, 169 Euro, Note "gut", 1,9).

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Sitz im Auto mit Kind ausprobieren

Die Kindersitzpflicht gilt für Kinder bis zu einer Körpergröße von 150 Zentimetern oder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Eltern sollten zum Kauf sowohl ihr Auto als auch den Nachwuchs mitnehmen. Dadurch lassen sich die relevanten Modelle am besten ausprobieren. Denn der richtige Einbau und optimale Sitz sind für die Sicherheit des Kindes wichtig.

Auch Zubehör wie Zusatzgurte muss gesetzlichen Ansprüchen genügen. Diese Gurtschlösser oder Brustclips sollen verhindern, dass Kinder aus Hosenträgergurten herausrutschen oder sich ständig abschnallen können. Aber diese Systeme müssen auch nach dem Einbau gewährleisten, dass sich der Gurt mit einer einzigen Betätigung öffnen lassen kann. Das schaffen nicht alle Modelle, warnt der ADAC. Nackenkissen seien dagegen zulässig, weil sie keine Veränderung am Sitz darstellten.

Hintergrund der Umfrage: Wie sollte das Verhältnis von Arbeit und Freizeit sein? In einer bundesweiten Umfrage unter Arbeitnehmern zeigt sich ein klarer Trend.

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