Dobbin-Linstow
Unfall

Busunglück auf der A19: Flixbus kommt von der Autobahn ab - Ursache noch unklar

In Mecklenburg-Vorpommern war es am Freitagmorgen zu einem schweren Unfall mit einem Fernbus der Firma Flixbus gekommen. Warum der Bus von der Autobahn abgekommen ist, ist nach wie vor unklar. Die Autobahn 19 war stundenlang voll gesperrt.
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Auf der A19 ist es am Freitagmorgen zu einem schweren Busunfall gekommen. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
Auf der A19 ist es am Freitagmorgen zu einem schweren Busunfall gekommen. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
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Ein Fernbus ist am Freitagmorgen auf der Autobahn 19 bei Linstow (Landkreis Rostock) verunglückt. Die Autobahn war in Richtung Berlin stundenlang gesperrt. Der Bus sei aus ungeklärter Ursache in einen Graben gefahren und umgekippt. Wie eine Sprecherin des Unternehmens Flixbus am Freitag in Berlin mitteilte, kam der Bus aus Schweden. Die Buslinie führe von Schweden über Dänemark und Rostock nach Berlin.

Flixbus-Unfall: 16 Fahrgäste teils schwer verletzt

Der Busfahrer tschechischer Herkunft kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr in den Straßengraben und kippte auf die rechte Fahrzeugseite. In dem Bus befanden sich 60 Mitreisende aus 22 Nationen.

In dem Fernreisebus befanden sich 63 Personen, inklusive der beiden Busfahrer. 16 Personen wurden bei dem Unfall mittelschwer bis schwer verletzt und in umliegende Kliniken gebracht. Dafür waren auch 4 Rettungshubschrauber im Einsatz. Die 47 weiteren Fahrgäste wurden zunächst an der Unfallstelle medizinisch erfasst und begutachtet. Sie wurden anschließend mit einem Bus in das DRK Betreuungszentrum nach Güstrow zur weiteren ärztlichen Untersuchung und Betreuung gebracht. Feuerwehren und Rettungsdienste aus den Landkreisen Rostock und Mecklenburgische Seenplatte waren mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort.

Busfahrer hatte keinen Alkohol im Blut

Auch der Busfahrer wurde ärztlich Untersucht und wird durch die Polizei angehört, um nähere Erkenntnisse zum Unfallhergang zu erlangen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 0,00 Promille.

Die Maßnahmen zur Ermittlung der Unfallursache haben begonnen. Zur Verkehrsunfallaufnahme und Sicherung der Spurenlage durch die DEKRA bleibt die BAB 19 in Richtung Berlin weiterhin voll gesperrt. Die Bergung des Busses ist organisiert.

Der Landkreis Mecklenburger Seenplatte hat ein Telefon für Bürger- und Angehörigeninformationen geschaltet. Telefon: 0395 / 57 08 72 000