Zur Möglichkeit einer rot-rot-grünen Regierung sagte er: «Für mich ist es ausgeschlossen, dass die Sozialdemokraten auf Bundesebene diesen Weg gehen.»

Gabriel begründete die Absage an die Linkspartei mit deren Zerrissenheit und deren finanzpolitischen Forderungen. Die Linkspartei sei eine Zwangsehe aus Pragmatikern und «Sektierern». Niemand werde mit einer Partei koalieren, bei der man nicht wisse, wer im Zweifel den Ton angebe.

Gabriel reagierte damit auch auf Teile des linken SPD-Flügels, die Medienberichten zufolge einer rot-rot-grünen Koalition 2013 im Notfall den Vorzug vor einer Großen Koalition geben würden.