Er verabschiedete bei einem Treffen in Berlin einen Zehn-Punkte-Plan, in dem er sich auch für eine entschlossene Aufklärung der Neonazi-Mordserie und eine effektive Strafverfolgung ausspricht. Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen dringt er darauf, Fehler und Nachlässigkeiten der Sicherheitsbehörden aufzudecken.

Der Beirat berät die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU). Er setzt sich aus mehr als 30 Mitglieder zusammen, darunter sind Vertreter von Migrantenorganisationen, der kommunalen Spitzenverbände, der Gewerkschaften und Kirchen. Offiziell vorstellen will der Bundesbeirat die Ergebnisse seiner zweitägigen Sitzung heute bei einer Pressekonferenz.

In dem Zehn-Punkte-Plan fordert der Beirat unter anderem auch, bundesweite Anlaufstellen für Opfer rechter Gewalt zu schaffen. Zudem müsse die Präventionsarbeit verbessert werden, indem Demokratie und Toleranz bereits in Kitas und Schulen gelehrt würden. Auch fordert der Beirat die privaten und öffentlichen Arbeitgeber sowie ihre Mitarbeiter auf, gegen Diskriminierung und Rassismus am Arbeitsplatz vorzugehen und auf reale Chancengleichheit hinzuarbeiten.