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Covid-19-Pandemie

5 Menschen-Typen in Corona-Krise: Einstellung entscheidet

Menschen gehen unterschiedlich mit der Coronakrise um. Lesen Sie hier über die 5 unterschiedlichen Stereotypen der Krise.
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Menschen gehen unterschiedlich mit der Corona-Krise um. Während manche verzweifeln, genießen andere die Zeit zu Hause. Symbolfoto: unsplash.com

Die Corona-Krise greift tief in das Leben der Deutschen ein. Gewöhnliche Dinge werden zur Herausforderung und während die einen selbstbewusst mit den Umständen umgehen, stecken andere den Kopf in den Sand. Die Krise zeigt, dass es in der Gesellschaft ganz unterschiedliche Menschen gibt, die jeweils auf ihre eigene Art, mit den Umstellungen umgehen. 

Laut Angaben der "Bertelsmannstiftung" gibt es in Zeiten der "Sars-CoV-2"-Pandemie fünf Stereotypen an Menschen: Alle gehen unterschiedlich mit der derzeitigen Lage um. 

Corona zeigt, dass Menschen unterschiedlich mit einer Pandemie umgehen

  • Der "Stabile Krisenmanager" lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, vertraut dem Staat und ist zuversichtlich. Er kauft für Freunde ein und springt nicht sofort auf jede neue Sicherheitsempfehlung an. Gerade am Anfang der Krise zeigt der erste Typ sich als außerordentlich krisenfest und bricht nicht in Panik aus.
  • Der "Kreative Vergemeinschafter" biegt sich die Regeln so, dass es ihm passt. Er versucht, mit kleinen Events und pfiffigen Ideen so bequem wie möglich durch die Krise zu kommen. Ihm geht es vor allem darum, es sich selbst so angenehm wie möglich zu gestalten. Einen konstruktiven Beitrag trägt er dabei zur Lösung der Krise eher nicht bei.

  • "Tatkräftige Optimisten" wollen ihren Alltag unter den Eingriffen der Krise nicht aufgeben. Sie vertrauen auf die staatlichen Regelungen, sind aber bereit geringe Risiken einzugehen. Oft werden Gefahren verdrängt oder in den Hintergrund gerückt und durch andere Themen ersetzt wie beispielsweise die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise. 

Die Einstellungen der Corona-Krise gegenüber sind verschieden

  • "Besorgte Schutzsuchende" fühlen sich durch die Pandemie zutiefst erschüttert. Sie tendieren dazu die Sache sehr ernst zu nehmen und sich selbst zusätzlich zu isolieren. Häufig haben sie das Gefühl verloren zu sein und vermuten eine Manipulation der Gesellschaft durch das Sprachrohr der Medien. Da sie sehr wissbegierig sind, informieren sie sich sehr viel und konsumieren mitunter nicht nur seriöse Quellen. Deswegen stellen sie viele Informationen hinten an, während ihre eigenen, meist falschen Informationen, überwiegen. 
  • "Eigenmächtige Aktivisten" lehnen andere Haltungen des Krisenumgangs strikt ab. Sie sehen sich selbst hoch Informiert - weitaus besser als die politischen Entscheidungsträger. Sie versuchen, durch das Festhalten an der eigenen Überzeugung, die Kontrolle zu bewahren. Häufig sind sie sehr anfällig für Verschwörungstheorien und informieren sich meist in Medien, die deren Einstellung zur Krise teilen. 

Die Corona-Krise spaltet wahrlich die Geister. Fakt ist aber, dass es genauso wie es eine Zeit "vor Corona" gab, es auch eine Zeit "nach Corona" geben wird. Ob man sich an die Schutzmaßnahmen hält oder nicht, entscheidet letztendlich nur, wie lange es bis dahin noch dauern wird. Und egal zu welchem Typ man auch gehört - auch Corona wird irgendwann vorüber sein.