In weiten Teilen Deutschlands durfte man in der vergangenen Woche schon einen ersten Ausblick auf den Frühling erhaschen. Für alle die es kaum noch erwarten können, draußen wieder kurzärmelig herumzulaufen, gibt es eine gute Nachricht. Denn Anfang April soll es laut aktuellen Prognosen sehr warm werden. Die schlechte Nachricht: Davor wird es nochmal so richtig kalt.

Am Beispiel Garmisch-Partenkirchens lässt sich dies für den Süden Deutschlands veranschaulichen. Die Temperaturen werden, ähnlich wie jetzt, bis Mitte März bei bis zu 15 Grad Celsius liegen - doch dann kommt der Einbruch. Wie die Experten des Wetterportals wetter.com vorhersagen, fallen die Temperaturen im Süden Deutschlands auf bis zu minus zehn Grad Celsius. Auch Niederschlag und liegenbleibender Schnee werden erwartet. 

Erst kalt, dann nass: So wird das Wetter im März

In anderen Teilen des Landes kann eine ähnliche Entwicklung beobachtet werden. Auch dem Westen geht es mit bis zu minus zehn Grad kalt an den Kragen, auch hier der Schnee vermutlich eine Zeit lang liegen bleiben.

Im Osten und Norden Deutschlands werden die Temperaturen ebenfalls in der Mitte des kommenden Monats fallen. Allerdings rechnet man hier mit Temperaturen von minus fünf und minus sechs Grad Celsius. Der Nordosten könnte also etwas wärmer durch den März kommen als der Südwesten. 

Für alle Regionen gilt jedoch, dass der April eine Wärmewelle verheißt.  Ab April steigen die Temperaturen teilweise über 20 Grad Celsius. Auch in Franken kletter die Temperaturen Anfang April auf bis zu 15 Grad. Allerdings wird weiterhin Niederschlag erwartet. Bevor wir also die Sonne genießen können, müssen wir uns vorerst nochmal warm einpacken und danach unsere Regenschirme gezückt halten.

Generell steht es nicht besonders rosig um das Klima in Bayern, wie der kürzlich veröffentlichte Klimareport von 2021 prognostiziert.