Es war das große Saisonziel des FC Bayern München. Doch anstatt den Titel zu verteidigen, scheiterte das Team von Trainer Pep Guardiola im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid. Im Rückspiel in der mit 68.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Arena kassierten die Münchener eine bittere 0:4 (0:3)-Niederlage.

Schon früh sorgte Sergio Ramos für Ernüchterung bei den Gastgebern, als er in der 16. Minute nach einer Ecke das 1:0 für Real Madrid köpfte. Nur vier Minuten war er erneut zur Stelle und erhöhte abermals per Kopf auf 2:0.

Den dritten Treffer für Madrid erzielte zwar nicht Ramos, doch die "Königlichen" hatten da ja noch einen Spieler namens Cristiano Ronaldo. Der Weltfußballer des Jahres ließ sich in der 34. Minute nicht lange bitten und staubte zum 3:0 ab. Sein bereits 15. Champions-League-Tor im zehnten Spiel. Damit zieht der Portugiese an Lionel Messi vorbei, der in der Saison 2012/13 mit 14 Toren die bisherige Bestmarke aufgestellt hatte. Eine Minute vor Schluss düpierte Ronaldo die Mauer des FC Bayern, indem er einen Freistoß unter der hochspringenden Mauer ins linke untere Eck schob.