Berlin
Erotik-Messe

Das gab es auf der Erotik-Messe "Venus" in Berlin zu sehen

Auf der Erotik-Messe in Berlin präsentierten Aussteller die Neuheiten in der Erotikbranche. Dabei waren Puppen, Virtual-Reality-Brillen und noch mehr.
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Vom 12. bis 15. Oktober 2017 fand die Erotikmesse "Venus" in Berlin statt. Viele Darsteller und Darstellerinnen präsentierten sich und ihre Produkte. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa
Vom 12. bis 15. Oktober 2017 fand die Erotikmesse "Venus" in Berlin statt. Viele Darsteller und Darstellerinnen präsentierten sich und ihre Produkte. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa
Schon das 21. Mal präsentierte die Venus Berlin im Oktober Trends und Neuheiten aus den Bereichen Erotik und Lifestyle. Mit durchschnittlich 250 Ausstellern aus mehr als 40 Ländern zählt die Venus weltweit zu den größten internationalen Fachmessen dieser Art. Mehr als 30.000 Besucher nutzen die Messe genauso wie Fachhändler und internationale Journalisten, um sich über die neuesten Trends zu informieren.



Was gab es auf der Erotik-Messe Venus zu sehen?


Nicht nur Produzenten von Filmen oder Anbieter von Lovetoys oder Dessous zeigten auf der Messe ihre Produkte. Es gab auch Außergewöhnliches wie Möbel, Bekleidung oder anzügliche alkoholische Getränke. Zum Beispiel einen Penis aus Schokolade oder eine Lampe in Penisform.
Ein Veranstaltungs-Programm sorgte für erotische Unterhaltung. Auf verschiedenen Showbühnen wurden die Hüllen für die Besucher fallen gelassen.


Technischer Fortschritt bei lebensechten Sexrobotern


Auf der Messe waren auch einige technische Fortschritte erkennbar. Zum einen bei Virtual-Reality-Brillen, aber vor allem bei den sogenannten Sexrobotern. Diese können für knapp 10.000 Euro gekauft werden. Die Roboter sprechen und reagieren auf Berührungen sowie Befehle und teilen die Vorlieben ihrer Besitzer.

Das Online-Portal Poppen.de hat in Kooperation mit der Venus eine Umfrage gestartet und rund 14.000 User der Plattform nach ihrer Meinung zu Sexrobotern gefragt. Dabei gaben 45 Prozent der Befragten an, gelegentlich Sextoys zu nutzen, bei 30 Prozent kommen diese regelmäßig zum Einsatz. Doch die technische Entwicklung ist noch am Anfang und das Interesse bei der Kundschaft muss erst noch geweckt werden. Lediglich 14 Prozent der Befragten geben an, schon mal Geschlechtsverkehr mit einer intelligenten Puppe gehabt zu haben. Mehr als die Hälfte hingegen hat kein Interesse an Robotersex. Für Verbraucher sind vor allem die hohen Kosten abschreckend.