Durch die zunehmende Bedeutung des Internets, Emails, sozialer Netzwerke und Messenger-Dienste wie Whatsapp, Threema oder Telegram befindet sich die klassische Briefsparte bei der Post in einer Abwärtsspirale.

Mit ihrer Entscheidung will die Bundesnetzagentur die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Post "die Herausforderungen der digitalen Konkurrenz stemmen kann" und den Verbrauchern auch weiterhin eine flächendeckende Versorgung zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung steht, erklärte der Präsident der Behörde, Jochen Homann. Derzeit übersteige das festgestellte Kostenniveau der Post, einschließlich des Gewinnsatzes, das aktuelle Entgeltniveau. So ermittelte die Behörde über alle anstehenden Produkte für den angegebenen Zeitraum bis 2018 einen Produktivitätsrückstand von 5,8 Prozent.