Die Bundesnetzagentur als oberste Aufsichtsbehörde über den Postmarkt hatte die Aufgabe, die Messgrößen entsprechend anzupassen.

Über den Entwurf will die Behörde endgültig nach einer Anhörung Ende November entscheiden. Der Beschluss gilt aber als sicher. Erst danach werde die Post die geplante Portoerhöhung der Bundesnetzagentur zur Genehmigung vorlegen, hieß es vom Unternehmen weiter. Die Preiserhöhungen würden schon jetzt angekündigt, damit alle Kunden die Gelegenheit hätten, sich darauf einzustellen. Im lizenzierten Briefbereich (bis 1000 Gramm) muss sich die Post jeden Preisschritt von der Behörde vorab genehmigen lassen.

2016 wäre nun bereits das vierte Jahr in Folge, in dem eine Preiserhöhung die Kunden trifft, nachdem die Portopreise davor mehr als 10 Jahre stabil gehalten wurden.