• Sorge um Queen Elizabeth II.: Der Monarchin wurde von Ärzten Ruhe verordnet
  • Boris Johnson gibt Statement zu Gesundheitszustand ab
  • Queen nimmt an Klimakonferenz in Glasgow nur über Videobotschaft teil
  • Aufatmen bei Royal-Fans: Königin wird erstmals wieder hinter dem Steuer gesichtet

Die Sorge war groß, als Königin Elizabeth II. vor kurzem mehrere Reisen krankheitsbedingt absagen und stattdessen ins Krankenhaus musste: Auf medizinischen Rat hin – aber nur „widerwillig“ – hatte sie ihre Termine in Nordirland sowie ihre Teilnahme am Klimagipfel in Glasgow gecancelt, wie das britische Königshaus mitteilte. Seitdem arbeitet die Monarchin im Homeoffice, um sich zu schonen. Ein Insider des Königshauses malte ein düsteres Bild: Um den Gesundheitszustand der 95-Jährigen stehe es viel schlimmer, als zunächst angenommen. Jetzt atmen royale Beobachter auf: Die Queen geht wieder einem ihrer größten Hobbys nach. Sie sitzt am Steuer ihres Jaguars. 

Sorge um Gesundheitszustand der Queen: Beobachter hoffnungsvoll

Die jüngsten Bilder von Königin Elizabeth II machen Hoffnung: Auf ihrem Heimatschloss Windsor Castle wurde die Queen jetzt erstmal wieder bei einem ihrer großen Leidenschaften abgelichtet: beim Autofahren. Die britische Boulevard-Zeitung Daily Mail berichtet, die Königin habe "glücklich und gesund" ausgesehen, während sie am Steuer saß.

Elizabeth II hat demnach eine Rundfahrt über das Gelände des Schlosses Windsor bei London gemacht. Auf den Fotos trägt sie Sonnenbrille und Kopftuch und ist alleine im Auto unterwegs. Beobachter in Großbritannien deuten die Ausfahrt als Zeichen dafür, dass die Queen zu ihren üblichen Gewohnheiten zurückkehrt - und dass es ihr besser geht. Dazu zählen auch Spaziergänge mit ihren Hunden auf dem Landgut in Berkshire, wohin die Queen normalerweise mit dem Jaguar fahre, berichtet die Daily Mail.

Bei royalen Fans sorgt der Auftritt jedenfalls für großes Aufatmen. Offenbar geht es der Queen nach einigen Wochen Ruhe endlich wieder besser. 

Besorgniserregender Gesundheitszustand: Queen nimmt Termine weiter nur virtuell wahr

Die Königsfamilie befinde sich seitdem in Alarmbereitschaft, berichteten mehrere Quellen gegenüber der „US Weekly“.  In den königlichen Kreisen mache sich eine wachsende Panik breit. „In Wahrheit ist alles viel schlimmer, als bekannt ist“, sagt ein Ansprechpartner des Magazins, der aber namentlich anonym bleibt. „So unzerstörbar sie wirkt, die Königin ist auch nur ein Mensch und kann nicht ewig weitermachen.“

19 Auftritte arbeitete die Queen alleine im Oktober ab. Selbst nach dem Tod von Prinz Philip kehrte sie schnell wieder zu ihrem vollgepackten Terminalltag zurück. Ein weiterer Insider verriet gegenüber der Bild-Zeitung, die 95-Jährige habe sich damit zu viel zugemutet. Ihr Gesundheitszustand habe sich nach dem Tod ihres Mannes verschlechtert, was auch ihrer Familie aufgefallen sei. „Wir waren alle sehr überrascht, dass sie sehr schnell nach Philips Tod wieder darauf bestand, offizielle Termine wahrzunehmen. Das rächt sich jetzt“, so die Quelle.

Dem Insider zufolge wurden in den vergangenen Wochen viele ihrer geplanten Termine verschoben. Charles und Camilla sowie William und Kate sollen die Queen von nun an häufiger vertreten, wie der gesamte Majestätsstab gemeinsam besprochen habe. Bei zukünftigen Terminen soll die Monarchin zudem immer von einem Familienmitglied begleitet werden, um sie zu unterstützen. Erste Audienzen nahm die Königin mittlerweile virtuell per Video-Chat vom Buckingham Palace aus wahr. Laut Insiderberichten werde im Königshaus aber langsam eine neue Ära der britischen Monarchie eingeleitet. Die britische "Sun" berichtete zudem, dass sich Königin Elizabeth "todmüde" fühle und aus gesundheitlichen Gründen auf zwei ihrer liebsten Freizeitaktivitäten verzichten müsse: Ihre Ärzte haben der 95-Jährigen empfohlen, vorerst nicht mehr zu reiten. Auch ihre Hunde führe sie derzeit nicht mehr selbst aus.

Boris Johnson zum Gesundheitszustand der Monarchin: Queen war "gut drauf"

Queen Elizabeth II. (95) geht es nach Angaben des britischen Premierministers Boris Johnson trotz ihrer angeschlagenen Gesundheit gut. "Ich habe wie jede Woche als Teil meines Jobs mit Ihrer Majestät gesprochen, und sie war gut drauf", sagt Johnson am Samstag dem Sender ITV am Rande des G20-Gipfels in Rom. "Ihre Ärzte haben ihr gesagt, dass sie sich schonen muss, und das sollten wir alle respektieren und verstehen. Alle wünschen ihr nur das Beste."

Der Palast hatte am Freitag mitgeteilt, dass sich die Königin auf Rat ihrer Ärzte zwei Wochen schone und in dieser Zeit keine Reisen unternehme. Sie werde aber weiterhin "leichte" Arbeiten am Schreibtisch verrichten und virtuelle Audienzen geben. Außerdem plane sie, persönlich am Gedenkgottesdienst für die Weltkriegstoten am 14. November teilzunehmen. Zuletzt hatte der Gesundheitszustand der Queen für Besorgnis gesorgt. Die 95-Jährige sagte Reisen ab und verbrachte eine Nacht im Krankenhaus.