Los Angeles (dpa) - Oscar-Preisträgerin Julie Andrews (85) wird für ihre Verdienste als Schauspielerin und Sängerin eine weitere hohe Auszeichnung erhalten.

Am 11. November soll der Star den Lebenswerk- Ehrenpreis des renommierten American Film Institute (AFI) erhalten. Die Gala wird im Dolby Theatre in Hollywood gefeiert, wo traditionell die Oscars vergeben werden. Die ursprünglich für 2020 geplante AFI-Würdigung war wegen der Corona-Pandemie im vorigen Jahr abgesagt worden.

«Julie Andrews hat über Generationen hinweg die Welt unterhalten», sagte der AFI-Vorsitzende Bob Gazzale in einer Mitteilung. Mehr denn je freue sich der Verband darauf, ihre vielen Talente und die Freude, die sie verbreitet habe, zu würdigen.

Andrews ist die 48. Empfängerin des seit 1973 verliehenen AFI Life Achievement Award. Zu früheren AFI-Preisträgern gehören Stars wie Jane Fonda, Meryl Streep, Morgan Freeman, Clint Eastwood, George Clooney und Denzel Washington.

Die gebürtige Britin machte 1956 mit ihrem Broadway-Debüt in dem Musical «My Fair Lady» in den USA Furore. Für ihre erste Hollywoodrolle in dem Disney-Musical «Mary Poppins» wurde sie 1965 mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Weitere große Auftritte hatte sie in Filmen wie «The Sound of Music - Meine Lieder, meine Träume», Alfred Hitchcocks «Der zerrissene Vorhang» und in der Verwechslungs-Komödie «Viktor und Viktoria».

© dpa-infocom, dpa:210506-99-485141/2