• Die ersten Promis werden aus dem Camp gewählt: Rheinland-pfälzischer Kandidat muss zweimal zittern
  • Manuel Flickinger und Filip Pavlović meistern Ekel-Essens-Prüfung
  • Emotionale Geständnisse am Fluss
  • Fake-Vorwürfe gegen Harald Glööckler: Eric Stehfest verweigert Dschungelprüfung

Im südafrikanischen Dschungel wird es nicht langweilig. Die mehr oder weniger prominente Besetzung der diesjährigen Staffel "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sorgt, mit kleinen und großen Dramen  zwischen Reis-und-Bohnen-Diät, von den Bäumen fallenden Affenkot und Ekel-Prüfungen, weiterhin für beste Unterhaltung unter den Fans der RTL-Kultshow.

"Im Rahmen des Machbaren": Manuel Flickinger lässt sich vom servierten Schweinepenis nicht einschüchtern

Während bislang nicht viel von ihm zu sehen war, sicherte sich Manuel Flickinger am Wochenende die Aufmerksamkeit der Zuschauer*innen. Und das nicht nur, weil er bei der Entscheidung, wer das Camp verlassen muss, gleich zweimal zittern musste. Der 33-Jährige aus Limburgerhof trat auch bei einer Dschungelprüfung an.

Auf der"Bundes-Ekel-Bahn" bewies Manuel, zusammen mit seinem Camp-Kollegen Filip Pavlović, neben Kegel-Talent vor allem eine hohe Ekel-Toleranz. "Nicht brechen", erinnerte er Filip, den Wurmpizza, Ekel-Shots und Co., wieder und wieder heftig zum Würgen brachten. Flickinger selbst hatte solche Zusprüche jedoch nicht nötig und stellte sich tapfer jeder kulinarischen Herausforderung.

"Im Rahmen des Machbaren", zitiert RTL etwa sein sachliches Urteil nach dem ersten Gang: Schweinepenis mit pürierten Sojabohnen. Am Ende konnte sich das Duo sieben von neun Sternen für das Abendessen erspielen.

"Wenn ich nach Hause komme, dann ist da niemand. Niemand"

Im Gespräch mit Ex-GZSZ-Schauspieler Eric Stehfest wurde Manuel schließlich emotional. Während Eric sich bereits darauf freut, nach seinem Auszug aus dem Camp, seine Familie in die Arme schließen zu können, blickt Manuel weniger vorfreudig auf den Tag, an dem er den südafrikanischen Dschungel verlassen wird. Denn er hat keinen Partner, auf den er sich freuen kann.

"Ich wäre auch gerne an dem Punkt. Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber wenn ich jetzt rauskomme, habe ich keine Familie da. Wenn ich nach Hause komme, dann ist da niemand. Niemand", zitiert RTL seine emotionale Beichte am Fluss. In der ersten Staffel von der Datingshow "Prince Charming" suchte Manuel bereits 2019 nach der großen Liebe, doch einen Mann an seiner Seite gibt es bis heute nicht.

Vorwürfe gegen Glööckler und Co.: "Es gibt hier Leute, die einfach fake sind!"

Eric sorgte jedoch nicht nur für emotionale Gespräche, sondern auch für einen großen Aufreger im Camp. Auslöser dafür sind Fake-Geschichten, die ihm so manche*r Kandidat*in erzählt haben soll. "Es gibt hier Leute, die einfach fake sind!", so der Schauspieler im Dschungel-Telefon. Auch die Worte von Designer Harald Glööckler sollen nicht alle der Wahrheit entsprochen haben. "Harald hat mir erzählt, alles, was er hier erzählt, sind Fake-Geschichten", berichtete Eric. Glööckler hatte in den ersten Tagen im Dschungel durch emotionale Geschichten aus seinem Leben überrascht.

"Glaube nichts von dem, was ich hier erzählt habe. Ich rede nur Unsinn", soll Glööckler, laut RTL, zuvor tatsächlich zu Eric gesagt haben. Für Eric, der sich bis dahin eher ruhig verhalten hatte, ein Grund zur Aufregung: "Ich kotze gleich. Wir können nicht irgendwelche Geschichten in die Welt scheißen, damit andere Menschen uns bemitleiden und toll finden." 

Konsequenz der Fake-Vorwürfe: Eric Stehfest verweigert die Dschungelprüfung

Erics Erkenntnisse bleiben für die anderen Camper nicht ohne Folgen. Als er zusammen mit Bodyguard-Legende Peter Althof zur Dschungelprüfung antreten soll, verweigert er die Teilnahme, in dem er den berühmten Satz "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" ruft. Dass Camper*innen nicht zur Prüfung antreten, ist in früheren Staffeln schon vorgekommen. Neu hingegen ist der Grund, aus dem Eric die Prüfung verweigert.

"Ich habe keine Angst, aber im Camp gibt es Menschen, die frei heraussagen, dass sie mich richtig scheiße finden; meine Persönlichkeit scheiße finden und meine Gefühle benutzt haben, um mir irgendwelche Geschichten zu erzählen", zitiert RTL die Absage des Schauspielers. "Deshalb bin ich nicht bereit, für Menschen Essen zu erspielen, die mich nicht leiden können. Das mache ich nicht."

Noch nie zuvor hatte ein Camper die Prüfung vorsätzlich verweigert, um seine Mitstreiter*innen zu bestrafen. Entsprechend groß war der Schock nicht nur bei den Moderator*innen Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Vor allem bei den anderen Camper*innen kam Erics Aktion alles andere als gut an, schließlich hatte er sie damit um ein Abendessen, das aus anderen Zutaten als Reis und Bohnen bestand, gebracht.