New York

«Toy Story 4» bleibt an der Spitze in Nordamerika

Ein Familienfilm über Spielzeug, strammer Horror und eine Liebeskomödie mit viel Musik der Beatles: An den Kinokassen in den USA und Kanada hat sich dieses Wochenende eine vielseitige Mischung durchgesetzt.
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Premiere "Toy Story 4"
Tom Hanks (l) neben Woody auf dem Roten Teppich bei der Premiere des Films "Toy Story 4" in London. Foto: Joel C Ryan/Invision

Toy Story 4» bleibt auf dem Spitzenplatz der nordamerikanischen Kinocharts. Der Film nahm laut vorläufigen Zahlen des «Hollywood Reporter» und «Box Office Mojo» knapp 58 Millionen Dollar (50,9 Millionen Euro) am Wochenende ein und hat in den USA nach zehn Tagen insgesamt schon rund 237 Millionen Dollar eingespielt. Weltweit brachte der Film bisher fast eine halbe Milliarde Dollar ein. Erst Mitte August soll er in die deutschen Kinos kommen.

Auf Rang zwei folgt «Annabelle 3», eine Fortsetzung der Puppen-Horrorreihe aus dem «Conjuring»-Universum, mit rund 20,4 Millionen Dollar am Startwochenende. Das ist zwar der schwächste Start eines Films der Serie, aber der mit 27 Millionen Dollar Produktionskosten für US-Verhältnisse günstig produzierte Streifen wird wohl trotzdem einen Gewinn einfahren.

Auf Platz drei landete «Yesterday»: Danny Boyles Romantikkomödie handelt von einem Musiker, der sich nach einem weltweiten Stromausfall als einziger an die Beatles erinnern kann und so Karriere macht. Der Film spielte rund 17 Millionen Dollar in den USA und Kanada ein und lag damit über den Erwartungen.

Auf Platz vier hält sich Disneys Realverfilmung von «Aladdin» mit Will Smith wacker an seinem sechsten Wochenende. Der Film nahm 9,3 Millionen Dollar ein und gab damit weniger als 30 Prozent nach. Damit überschritt der Film die 300-Millionen-Marke und liegt bei knapp 306 Millionen Dollar Gesamteinspiel. Mitte Juli hat Disney mit einem realistisch animierten «Der König der Löwen» bereits den nächsten potenziellen Top-Hit dieser Art am Start. Auf den Rängen folgen «Pets 2» und der Flop «Men in Black 4».

Disney hat außerdem weltweit «Avengers: Endgame» noch einmal mit einer zusätzlichen Szene und Einführung von Regisseur Anthony Russo in die Kinos gebracht und darauf gehofft, dass der Superheldenfilm dadurch an «Avatar» in der ewigen Bestenliste vorbeizieht. Bisher hat das noch nicht geklappt: «Avengers» steht bei 2,76 Milliarden Dollar Einspiel, der 2009 gestartete «Avatar» kommt sogar ohne Inflationsbereinigung auf 2,79 Milliarden Dollar.