Berlin

GoT-Erfinder George R.R. Martin macht Hoffnung auf mehr

Mit seiner Fantasy-Saga «Game of Thrones» hat Schriftsteller George R.R. Martin zahllose Leser und Zuschauer begeistert. Geht es nach ihm, soll es noch andere Geschichten aus Westeros geben.
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George R.R. Martin
George R.R. Martin steckt noch voller Ideen. Foto: Christian Charisius

Fans der TV-Serie «Game of Thrones» (GoT) können auf weitere Geschichten aus der Fantasy-Welt Westeros hoffen. Geht es nach GoT-Schöpfer George R.R. Martin, dann ist die Welt, in der die Saga spielt, noch längst nicht auserzählt.

«'Das Lied von Eis und Feuer' ist nur eine spezielle Geschichte über eine spezielle Gruppe aus Figuren in einer Reihe spezifischer Krisen, die in dieser Welt erzählt wird», sagte der 70 Jahre alte Schriftsteller und Fernsehproduzent der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». «Aber es gibt noch andere Geschichten in Westeros.»

Wie die Geschichten erzählt werden sollen, ließ Martin offen. Im Mai hatte er in seinem Blog bekanntgegeben, an der Entwicklung von fünf weiteren Stoffen für den GoT-Sender HBO zu arbeiten. Einige davon hätten nichts mit der Westeros-Welt der erfolgreichen Fantasy-Saga zu tun.

Zwei Jahre zuvor hatte HBO erklärt, dass gleich mehrere Spin-Off-Serien von «Game of Thrones» geplant seien. Vier Drehbuchautoren sollen gemeinsam mit Martin vier potenzielle Weiterentwicklungen der Fantasy-Saga entwerfen. HBO hat bereits konkrete Überlegungen für einen Ableger, der mehrere tausend Jahre vor den Ereignissen bei «GoT» spielt. Für eine Pilotfolge mit Hollywood-Star Naomi Watts (50, «King Kong») hat es Medienberichten zufolge bereits Dreharbeiten gegeben.

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